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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
für(th)einander: Ausstellung und Midissage "Rückenwind"
Das Team der Initiative für(th)einander lädt ein zur Ausstellung Rückenwind
Das Fotoprojekt „Rückenwind“ vermittelt durch eindrucksvolle Portraits von Menschen mit Migrations- oder Fluchtbiografie und persönlichen Liebeserklärungen zu einem Bezugsort in Fürth ein authentisches und positives Bild vom interkulturellen Zusammenleben unserer Stadt und hilft gemeinsame Ankerpunkte zu finden. Das Fotoprojekt ist Teil der Initiative für(th)einander und wurde durch den Arbeitskreis Migration der Stadt Fürth umgesetzt. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten in den Räumen der Caritas Fürth vom 24.April bis 8.Mai besucht werden. Am Donnerstag, den 30. April findet um 11:30 Uhr eine Midissage im Café Caritasse in der Königstr. 112 mit Fingerfood statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Was für eine Lust! Die Sonne wärmt, die Bienen summen und das frische Grün lockt nach draußen: Höchste Zeit, Spaten und Hacke auszupacken, Kästen und Kübel zu bepflanzen und Farbe ins Leben zu bringen. Auf dem Fürther Gartenmarkt gibt es bei rund 40 regionalen und überregionalen Fachbetrieben ein breites Sortiment an Blumen, Sträuchern, Stauden und Nutzpflanzen, Deko- und Gartenartikeln sowie kompetente Beratung rund um Balkon und Garten. Für das leibliche Wohl sorgen ein Imbiss- und Ausschankbetrieb mit Sitzmöglichkeiten sowie ein Süßwarenstand; die kleinsten Besucher können ihre Runden am Kinderkarussell drehen.
Der Markt ist täglich von 9.30 bis 18.30 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Wir brauchen deinen Liebesbrief! Der Integrationsbeirat der Stadt Fürth lädt nach dem großen Zuspruch der ersten Aktion wieder dazu ein, einen Liebesbrief an eine fremde Person in Fürth zu schreiben. Ob kurze Grüße, liebe Wünsche oder eine kleine Zeichnung – so entstehen Botschaften der Wertschätzung, die anschließend zufällig in Briefkästen in ganz Fürth verteilt werden. Denn Zusammenhalt hat viele Formen und manchmal passt er eben auf eine Postkarte. Karten und Stifte stehen vor Ort.
Manfred Hönig ist ein realistischer Maler, der Stilelemente aus Foto- und Hyperrealismus verwendet. Seine Bilder schaffen erzählerische Momente, für die er Motive aus seinen zahlreichen Reisen verwendet und in denen er den Wandel zu einer postindustriellen Gesellschaft abbildet. In virtuoser Technik arbeitet er dabei mit Öl, Acryl und Aquarellfarben.
"Autos sind für mich ein zentrales Symbol für den Glauben an Technik und das Grenzenlose des Fortschritts. Vor allem die amerikanischen Autos der goldenen Jahrzehnte von 1950 bis 1970 symbolisieren das ‚Bigger is Better‘ perfekt. Davon abgesehen haben sie auch einen gewissen dekadenten Charme. In der Zerbrechlichkeit ihres Verfalls sind sie gleichwohl auch ‚schön‘. Wüsten sind Landschaften, die manche faszinieren, andere aber erschrecken, in ihrer Kombination mit Autos zeigen sie die Zerbrechlichkeit unserer Zivilisation. Fragiles und Schönes findet sich aber genauso in den Bildern zu Venedig, Industrieruinen und der Natur." (Manfred Hönig)
Trude Friedrich und Peter Sauerer sind Bildhauer und Bildschnitzer. Gegenstand des bildhauerischen Werks von Trude Friedrich sind miniaturhafte, feinsinnige Darstellungen alltäglicher Motive wie Zäune und Häuser und vor allem Details aus der Pflanzenwelt wie Gräser oder Blätter. Oftmals verwendet sie gesammelte Fundstücke wie Äste oder Laub, aus denen sie filigrane Naturdetails schält oder denen sie naturferne Elemente menschlicher Kultur hinzufügt, etwa geometrische Formen oder Begriffe. Peter Sauerer schnitzt winzige Skulpturen aus Holz, in denen er mit satirischem Hintersinn Szenen und Themen der Weltgeschichte darstellt. Die farbig gefassten Objekte erstaunen durch die radikal winzigen wie auch handwerklich raffinierten Details. Seine an Krippendarstellungen angelehnten Dioramen zeigen postapokalyptische Szenarien, in denen sich Figuren der Welt-, Kunst- oder Filmgeschichte einfinden.
Trude Friedrich (*1955 in Argentinien) und Peter Sauerer (*1958 in München) kennen sich bereits seit Jahrzehnten. Beide studierten an der Akademie der Bildenden Künste in München. In der gemeinschaftlichen Ausstellung GENAU GENUG geben sie mit zahlreichen Werkgruppen einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen.
Dauer der Ausstellung: 18.April bis 14. Juni
Das Fotoprojekt 'Rückenwind' vermittelt durch eindrucksvolle Portraits von Menschen mit Migrations- oder Fluchtbiografie und persönlichen Liebeserklärungen zu einem Bezugsort in Fürth ein authentisches und positives Bild vom interkulturellen Zusammenleben unserer Stadt und hilft gemeinsame Ankerpunkte zu finden. Das Fotoprojekt ist Teil der Initiative für(th)einander und wurde durch den Arbeitskreis Migration der Stadt Fürth umgesetzt. für(th)einander ist eine Initiative für eine offene Stadtgesellschaft.
Entdecken Sie Fürth auf einer faszinierenden Radtour bei der augenzwinkernd die Frage erlaubt ist: Ist das Kunst oder kann das weg? Denn ob ein Kunstwerk, ein Gebäude oder auch eine Landschaft schön ist, liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Die Tour beginnt an der Tourist-Information im Hauptbahnhof und führt vorbei am beeindruckenden Centaurenbrunnen, dem Stadtpark und der Uferstadt zu unerwarteten Kunstwerken entlang der Pegnitz. Begeben Sie sich auf eine Fahrt, die Architektur und Natur verbindet – von Klassizismus bis Street Art, spannend und abwechslungsreich! Endpunkt ist in der Altstadt an der Kirche St. Michael.
Kunst, offenes Atelier und Mitmach-Angebote im kultur.lokal.fürth.
„Auflösung“ – Unter diesem Titel präsentiert die Künstlerin Marie-Kathrin Saalfrank vom 24. April bis 3. Mai 2026 eine aktuelle Werkschau ihrer letzten zwei Schaffensjahre im kultur.lokal.fürth. Dabei wird der Raum am Bahnhofplatz 2 nicht nur zum Ausstellungsraum, sondern auch zur offenen Werkstatt, in der man einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit der Künstlerin gewinnen kann. Und auch Raum zum selbst Kreativsein wird geboten: Mit Aquarell-Workshop, Artist-Talk und Drink & Draw entsteht ein vielseitiges Begleitprogramm, das zum Schauen, Mitdenken und Mitmachen einlädt.
Vom Körperlichen bis zum beinahe Schwerelosen – das zentrale Motiv in Marie-Kathrin Saalfranks Arbeiten sind weibliche Figuren in verschiedenen Stadien der Auflösung. Umgeben von organischen, oft floral anmutenden Formen in leuchtenden Pink-, Violett- und Rottönen, bewegen sich die Arbeiten bewusst zwischen Schönheit und Irritation. Körper lösen sich auf, verschmelzen mit ihrer Umgebung oder gehen in fragile Strukturen über. Ihre Bildsprache entwickelt die Künstlerin aus ihrem persönlichen Erleben, das eng mit chronischer Krankheit und einem Gefühl von Instabilität und Kontrollverlust, aber auch einer starken Sehnsucht nach Lebendigkeit und Transformation verbunden ist.
Zur Eröffnung der Ausstellung lädt Marie Kathrin-Saalfrank am Freitag, den 24. April, um 19 Uhr in das kultur.lokal.fürth am Bahnhofplatz 2 ein. Und auch während der folgenden Öffnungszeiten ist Saalfrank stets vor Ort anzutreffen und freut sich, Besucher*innen einen Einblick in ihren künstlerischen Arbeitsprozess zu geben.
Marie-Kathrin Saalfrank (* 1987 in Berlin) studierte an der Akademie der Bildenden Künstler Nürnberg Malerei und Kunsterziehung und lehrt seit 2017 Gestaltung und Medien an der Lothar-von-Faber-Schule Nürnberg. Mit ihrer künstlerischen Praxis bewegt sich Saalfrank zwischen Malerei, Zeichnung und digitalen Medien. Ihre Bildwelten sind dabei geprägt von einer ambivalenten Spannung zwischen ästhetischer Anziehung und Irritation. Sie belegte den 2. Platz beim Akademiepreis Nürnberg sowie den 2. Platz beim Kunstpreis der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Saalfrank wurde mit dem Canon Profifoto-Förderpreis und dem Publikumspreis des Kunstförderpreises der Stadt Lauf ausgezeichnet. Ihre künstlerische Praxis steht seit einigen Jahren auch im Kontext der Auseinandersetzung mit der neuroimmunologischen Erkrankung ME/CFS, die ihre Lebens- und Arbeitsrealität nachhaltig prägt.
Eine Gruppe Jugendlicher sucht in einer Kirche Schutz vor einem mysteriösen Sturm. Sie leben dort teilweise schon seit langer Zeit, abgeschottet von der Außenwelt. Mit der Zeit entstehen Konflikte: Gruppenoberhaupt Trito kämpft mit Fragen von Schuld und Identität, und Neuankömmling Lila versucht ihre neuen Gefühle zu verstehen. Doch wie können sie ihre persönlichen Probleme navigieren, während der Sturm droht, alles zu zerstören?
Die Uraufführung des neuen Musicals Im Auge des Sturms findet als Koproduktion des Kulturforums Fürth mit dem Förderverein Queeres Musiktheater e.V. statt.
Musik & Liedtexte: Nic Schilling // Buch: Nic Schilling, Annabell Strobel, Isa Fallenbacher // Regie & Choreografie: Nele Neugebauer
Als promovierter Pharmazeut mit algerischen Wurzeln entschied sich Hervé Koubi für eine Laufbahn als Tänzer und Choreograf und für ein Studium in Aix-Marseille. 2010 gründete der Tanz-Quereinsteiger seine eigene Compagnie mit zwölf Tänzern aus Algerien und Burkina Faso. Es entstanden „El Din“ (2010/11) und „Ce que le jour doit à la nuit“ (Die Schuld des Tages an die Nacht) (2013). Koubis neue Choreografie ist eine Demonstration des Lebens. „Sol Invictus“ wird hell, großzügig und universell. Die Choreografie bewegt sich stets genau zwischen der Körperlichkeit des Hip-Hops und der klassischen Erhebung, eine Liebesklärung an den Tanz – seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie feiert die Verbindungen, die uns einen. Wiedergeboren und wiedergefunden, wieder ein staunendes Kind werden durch die Entdeckung der Welt und der Mysterien des Lebens. Betäubt von der schieren Größe des Universums ist Tanzen das zentrale Motiv – Tanz als Feier des Lebens, als das Wiederfinden im Menschsein und das alles zusammen, nicht allein, dank dem/der/des Anderen. Seit 2017 arbeitet Hervé Koubi eng mit Fayçal Hamlat zusammen. Zunächst ist es die Tradition mit ihrem mündlichen und gegenständlichen Vermächtnis, an die er anknüpft. Dann kommen der Ball von früher, die Raveparties und der moderne Tanz von heute. Sein Stil setzt sich aus einer Vielzahl von Einflüssen zusammen, sein Ziel und Bestreben sind es, eine neue Tanzsprache zu entwickeln.