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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
für(th)einander: Ausstellung und Midissage "Rückenwind"
Das Team der Initiative für(th)einander lädt ein zur Ausstellung Rückenwind
Das Fotoprojekt „Rückenwind“ vermittelt durch eindrucksvolle Portraits von Menschen mit Migrations- oder Fluchtbiografie und persönlichen Liebeserklärungen zu einem Bezugsort in Fürth ein authentisches und positives Bild vom interkulturellen Zusammenleben unserer Stadt und hilft gemeinsame Ankerpunkte zu finden. Das Fotoprojekt ist Teil der Initiative für(th)einander und wurde durch den Arbeitskreis Migration der Stadt Fürth umgesetzt. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten in den Räumen der Caritas Fürth vom 24.April bis 8.Mai besucht werden. Am Donnerstag, den 30. April findet um 11:30 Uhr eine Midissage im Café Caritasse in der Königstr. 112 mit Fingerfood statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
175 Jahre Fürther Rathaus – spannende Geschichte und Geschichten
Ein Gebäude Erster Klasse
Fürth wurde 1808 zur Stadt und 1818 zur „Stadt Erster Klasse“ des Königreichs Bayern erhoben. Durch diese Entwicklung bekam es eine eigene Verwaltung unter Leitung von zwei Bürgermeistern, einem Magistratsrat und einem Gemeindekollegium.
Davor war Fürth ein lebhafter Marktflecken mit drei verschiedenen Herrschern: dem Bistum Bamberg, dem Markgraftum Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg – ohne zentrale Administration und entsprechendem Verwaltungsbau.
Also musste nach dem Übergang an Bayern und der Stadtwerdung endlich ein Rathaus gebaut werden. Es entstand auf Initiative des ersten Bürgermeisters Franz Joseph von Bäumen vor über 175 Jahren und wurde an Silvester 1850 seiner Bestimmung übergeben. Seitdem beherrscht es mit seinem imposanten, ungefähr 52 Meter hohen Turm, der an den Florentiner Palazzo Vecchio erinnert, die Stadtansichten Fürths. Der Bau drückt das Selbstbewusstsein der sich im 19. Jahrhundert schnell entwickelnden Industriestadt aus und beherbergt bis heute einen Teil der Stadtverwaltung.
Die Sonderausstellung zeigt die Geschichte dieses wichtigen Gebäudes von den Anfängen bis zur heutigen Zeit. Entwürfe von diversen bedeutenden Architekten wie beispielsweise Leo von Klenze sind ebenso zu sehen, wie die Pläne von Eduard Bürklein, jenem Architekten, der mit der Unterstützung seines Bruders Friedrich den Bau anhand dieser Vorlagen verwirklichte.
Zeitgenössische Abbildungen auf Stichen und Lithografien sowie alte und neue Fotografien und Postkarten zeigen das Bauwerk im Laufe der Zeit durch die verschiedenen Epochen bis heute. Sie alle veranschaulichen die historische Bedeutung des beeindruckenden Fürther Wahrzeichens.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Der Krabbeltreff bietet Eltern die Möglichkeit, sich in zwangloser Atmosphäre kennenzulernen, sich auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen oder einfach die Zeit mit ihren Kindern zu genießen.
Manfred Hönig ist ein realistischer Maler, der Stilelemente aus Foto- und Hyperrealismus verwendet. Seine Bilder schaffen erzählerische Momente, für die er Motive aus seinen zahlreichen Reisen verwendet und in denen er den Wandel zu einer postindustriellen Gesellschaft abbildet. In virtuoser Technik arbeitet er dabei mit Öl, Acryl und Aquarellfarben.
"Autos sind für mich ein zentrales Symbol für den Glauben an Technik und das Grenzenlose des Fortschritts. Vor allem die amerikanischen Autos der goldenen Jahrzehnte von 1950 bis 1970 symbolisieren das ‚Bigger is Better‘ perfekt. Davon abgesehen haben sie auch einen gewissen dekadenten Charme. In der Zerbrechlichkeit ihres Verfalls sind sie gleichwohl auch ‚schön‘. Wüsten sind Landschaften, die manche faszinieren, andere aber erschrecken, in ihrer Kombination mit Autos zeigen sie die Zerbrechlichkeit unserer Zivilisation. Fragiles und Schönes findet sich aber genauso in den Bildern zu Venedig, Industrieruinen und der Natur." (Manfred Hönig)
4-teilige Konzertreihe in der Kirche St. Paul in Fürth zur Mittagszeit
Die Fürther Cellistin und Kulturförderpreisträgerin Stefanie Waegner lädt wieder an vier Dienstagen in Folge zu kurzen Mittagskonzerten in St. Paul ein. Konzertbeginn ist jeweils um 12.00 Uhr, um 12.45 Uhr sind die Konzerte beendet.
28. April Quartetto Primavera - Salonmusik für Streichquartett
5. Mai Streichtrio gap_9 - Klangvielfalt des Streichtriorepertoires
12.Mai Tacaeddish - Tango, Klezmer, Celtic mit Cello und Klarinette
19. Mai Cello Azul - Barock, Contemporary und Folk für Cello Solo
Die Konzerte sind kostenlos, es wird um eine Spende zugunsten der Fürther Stadtbegrünung gebeten. Unterstützt vom Kulturamt der Stadt Fürth, der Sparkasse Fürth und der Kirche St. Paul.
Speziell für ältere Besucher*innen konzipierte Führung durch eine Ausstellung mit Werken von Peter Sauerer und Trude Friedrich. Im Fokus stehen detailreiche Holzarbeiten und gesellschaftskritische Darstellungen.
In der Schreibstube – Alte Handschriften ausprobieren
In geselliger Runde können historische Schriften wie Antiqua oder Fraktur ausprobiert werden. Der Workshop richtet sich an alle Generationen und es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Das jugend.demokratie.mobil ist ein mobiler Mitmach-Stand für Jugendliche und junge Menschen, die Demokratie erleben und mitgestalten wollen. Mit Aktionen wie „Für was würdest du auf eine Demo gehen?“, Umfragen nach der Kommunalwahl, einem spannenden Geldkassettenquiz sowie Buttons für Demokratie & Toleranz laden wir zum Mitreden, Nachdenken und Mitmachen ein. Niedrigschwellig, interaktiv und offen für alle – komm vorbei und bring deine Meinung ein!
Konflikte sind wichtig und alltäglich. Kultur spielt im Streit eine besondere Rolle. Durch die Kultur legitimieren wir unser Denken, Fühlen und
Handeln. Aus diesem Grund glauben wir bei kulturellen Themen immer im Recht zu sein. „Es gehört sich so!“ Nur, wir sind einmalig und vielfältig! Der
Workshop gibt einen Einblick in eine Form der Konfliktbearbeitung, die Kultur als wichtigen Bestandteil sieht.
Karl-Heinz Bittl-Weiler, bildet seit 40 Jahren in dem Bereich Konflikt und Kultur, Menschen aus.
Lehrbeauftragter in der Evang. Hochschule.
am 28.04.2026 von 14.00 – 16.00 Uhr
im Zukunftssalon Fürth
Anmeldung über fbf@fbf-nuernberg.de
Ein Treffpunkt für Begegnung, Austausch und gemeinsame Spielfreude
Der „Offener Spieltreff“ des BRK-Kreisverbands Fürth lädt zum geselligen Beisammensein ein.
Das Begegnungsangebot richtet sich an alle, die Freude an Gesellschaftsspielen haben oder neue Spiele kennenlernen möchten.
Vor Ort steht eine Auswahl an Brett-, Karten- und Gesellschaftsspielen bereit.
Wer möchte, kann auch eigene Spiele mitbringen und vorstellen.
Der Offene Spieltreff ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kunst, offenes Atelier und Mitmach-Angebote im kultur.lokal.fürth.
„Auflösung“ – Unter diesem Titel präsentiert die Künstlerin Marie-Kathrin Saalfrank vom 24. April bis 3. Mai 2026 eine aktuelle Werkschau ihrer letzten zwei Schaffensjahre im kultur.lokal.fürth. Dabei wird der Raum am Bahnhofplatz 2 nicht nur zum Ausstellungsraum, sondern auch zur offenen Werkstatt, in der man einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit der Künstlerin gewinnen kann. Und auch Raum zum selbst Kreativsein wird geboten: Mit Aquarell-Workshop, Artist-Talk und Drink & Draw entsteht ein vielseitiges Begleitprogramm, das zum Schauen, Mitdenken und Mitmachen einlädt.
Vom Körperlichen bis zum beinahe Schwerelosen – das zentrale Motiv in Marie-Kathrin Saalfranks Arbeiten sind weibliche Figuren in verschiedenen Stadien der Auflösung. Umgeben von organischen, oft floral anmutenden Formen in leuchtenden Pink-, Violett- und Rottönen, bewegen sich die Arbeiten bewusst zwischen Schönheit und Irritation. Körper lösen sich auf, verschmelzen mit ihrer Umgebung oder gehen in fragile Strukturen über. Ihre Bildsprache entwickelt die Künstlerin aus ihrem persönlichen Erleben, das eng mit chronischer Krankheit und einem Gefühl von Instabilität und Kontrollverlust, aber auch einer starken Sehnsucht nach Lebendigkeit und Transformation verbunden ist.
Zur Eröffnung der Ausstellung lädt Marie Kathrin-Saalfrank am Freitag, den 24. April, um 19 Uhr in das kultur.lokal.fürth am Bahnhofplatz 2 ein. Und auch während der folgenden Öffnungszeiten ist Saalfrank stets vor Ort anzutreffen und freut sich, Besucher*innen einen Einblick in ihren künstlerischen Arbeitsprozess zu geben.
Marie-Kathrin Saalfrank (* 1987 in Berlin) studierte an der Akademie der Bildenden Künstler Nürnberg Malerei und Kunsterziehung und lehrt seit 2017 Gestaltung und Medien an der Lothar-von-Faber-Schule Nürnberg. Mit ihrer künstlerischen Praxis bewegt sich Saalfrank zwischen Malerei, Zeichnung und digitalen Medien. Ihre Bildwelten sind dabei geprägt von einer ambivalenten Spannung zwischen ästhetischer Anziehung und Irritation. Sie belegte den 2. Platz beim Akademiepreis Nürnberg sowie den 2. Platz beim Kunstpreis der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Saalfrank wurde mit dem Canon Profifoto-Förderpreis und dem Publikumspreis des Kunstförderpreises der Stadt Lauf ausgezeichnet. Ihre künstlerische Praxis steht seit einigen Jahren auch im Kontext der Auseinandersetzung mit der neuroimmunologischen Erkrankung ME/CFS, die ihre Lebens- und Arbeitsrealität nachhaltig prägt.