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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Fotoklasse Dollhopf: "Fürth vielsichtig"
Ein Blick auf Fürth im kultur.lokal.fürth
In der Ausstellung „Fürth vielsichtig“, vom 2. bis 14. Oktober 2026 im kultur.lokal.fürth, präsentieren die Mitglieder der Fotoklasse Dollhopf ihre Arbeiten und Interpretationen zum gleichnamigen Thema. Von Eindrücken von Veranstaltungen wie den „Glanzlichtern“ und Abbildern öffentlicher Kunstwerke bis hin zu kuriosen Beobachtungen rund um die Fans der SPVGG Fürth und spektakulären Bildern von Fürth in vielschichtiger Mehrfachbelichtung – in dieser Ausstellung kann man die Stadt Fürth aus ungeahnten Blickwinkeln neu entdecken.
In der elftägigen Schau präsentieren Gerd Dollhopf, Andreas Groh, Robert Herrschmann, Markus Hilbig und Armin Weth aus der Fotoklasse Dollhopf sowie Caroline Franck und Oliver Lowig mit Gastbeiträgen Fotografien mit Motiven aus Fürth. Die individuellen Stilrichtungen der Teilnehmenden reichen dabei von der realitätsbezogenen Reportage bis hin zu freien künstlerischen Arbeiten.
Aus unterschiedlichen Perspektiven – also vielsichtig – fangen die Mitglieder der Fotoklasse die Schnelllebigkeit der Stadt ein, die ihnen als steter Inspirationsquell dient. Getragen von der angenehmen Stimmung Fürths, entstehen hier für die Fotografen immer wieder spontane, originelle und künstlerisch schöpferische Einflüsse, die sie mit der Betätigung des Fotoauslösers in spannende und einmalige Bilder verwandeln.
Zur Eröffnung der Ausstellung lädt die Fotoklasse am Freitag, dem 2. Oktober, ab 18 Uhr in das kultur.lokal.fürth ein. Freuen kann sich das Publikum an diesem Abend auf einen „Ukulele Live Jam“, bei dem alle herzlich zum Mitmachen eingeladen ist – egal ob mit Ukulele, anderen Instrumenten oder der eigenen Stimme. Und auch während der folgenden Öffnungszeiten sind die Mitglieder der Fotoklasse stets vor Ort anzutreffen und freuen sich, mit den Besuchenden in den Dialog zu treten. Und wer nach den Eindrücken der Ausstellung die Fotoklasse einmal näher kennenlernen möchte, hat dazu am Mittwoch, dem 14. Oktober, von 18 bis 20 Uhr die Gelegenheit, wenn die Fotoklasse ihre Klassensitzung öffentlich in das kultur.lokal.fürth verlegt. Bei musikalischer Begleitung durch Armin Weth holt die Klasse dann weitere Fürth-Bilder aus ihrem Archiv.
Und ein besonderes Highlight ist der ausstellungsbegleitende Katalog, dessen Buchpremiere ebenfalls mit der Vernissage gefeiert wird.
Die Fotoklasse Dollhopf bildete sich im Jahr 2003 aus einer Vereinigung engagierter künstlerischer Fotografen unter der Leitung des Fotodesigners Gerd Dollhopf. Bisher konnte die Fotoklasse gemeinsam zwanzig große Ausstellungen im In- und Ausland durchführen sowie eine Reihe von Postkarteneditionen, Kalender- und Ausstellungskatalogen herausbringen. In ihren wöchentlichen Zusammenkünften arbeitet die Fotoklasse an mittel- und langfristigen Projekten, wobei besonderer Wert auf die Entwicklung der konzeptionellen Arbeit der Mitglieder gelegt wird.
Offener Krabbeltreff für Kinder, Eltern und Großeltern
Ihr seid auf der Suche nach einem Treffpunkt, um euch mit anderen Eltern, Großeltern auszutauschen? Eure Kinder ( ab Geburt bis drei Jahre) sollen erste soziale Kontakte mit anderen Kindern knüpfen können? Dann kommt in den offenen Treff! Wir treffen uns wöchentlich zu gemeinsamen Aktivitäten. Austausch und fröhlichem Beisammensein.
Hereinspaziert, Manege frei! - Kurzführung zu jüdischen Zirkusdynastien im 19. und 20. Jh.
Anlässlich der Fürther Michaeliskirchweih präsentiert das Jüdische Museum Franken in Fürth die Sonderausstellung „Herein spaziert! Manege frei!“.
Sie widmet sich der faszinierenden Welt des Zirkus – einem Ort des Staunens, der Unterhaltung und der Träume, der Menschen seit Jahrhunderten in seinen Bann zieht. Im Mittelpunkt stehen die jüdischen Zirkusdynastien, die das reisende Schaustellerwesen maßgeblich prägten.
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts reisten jüdische Zirkusfamilien mit ihren Schau- und Zauberbuden, Wagen, Zelten und Tieren von Stadt zu Stadt. Sie begeisterten ihr Publikum mit Pferdedressuren, Clownerie, Zauberkunst und atemberaubender Akrobatik. Auch auf der Fürther Michaeliskirchweih waren sie regelmäßig zu Gast und schlugen ihre Zelte häufig auf dem Königsplatz auf – ganz in der Nähe des heutigen Jüdischen Museums Franken.
Die Ausstellung präsentiert Werbeplakate, Ansichtskarten, Programmhefte und Fotografien, die Einblicke in das Leben der Zirkusfamilien vor und hinter der Manege geben. Zu den besonderen Höhepunkten zählen originale Zirkusobjekte sowie seltene Filmaufnahmen aus den frühen 1930er Jahren, die die Atmosphäre der damaligen Zirkuswelt eindrucksvoll lebendig werden lassen.
Durch die Ausstellung führt Kuratorin Marina Heller.
In diesem Kurs erlernst du einen liebevollen und achtsamen Umgang mit dir selbst: Power für deine Muskeln, Geschmeidigkeit für die Faszien, Ruhe für deinen Geist.
Es erwartet dich:
- Hatha Yoga
- Vinyasa Yoga
- Ashtanga-Yoga
- Therapeutisches Yoga
- Yin Yoga
- Faszien-Yoga
Yogamatten, Decken, Yogablöcke können ausgeliehen werden.
Alle Präsenzkurse sind krankenkassenzertifiziert und als Präventionskurse anerkannt.
In unserem neuen Format "Eine Stunde Geschichte für alle" laden wir Sie von April bis Oktober 2026 zu spannenden Stadtführungen ein. Die spendenbasierten Rundgänge finden mittwochs um 18.00 Uhr statt und dauern jeweils eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Kommen Sie gerne einfach zum Treffpunkt, unsere Rundgangsleiter:innen erwarten Sie vor Ort. Wir freuen uns auf Sie!
Stadtführung "Warum die Nürnberger nicht nach Fürth durften & andere Kirchweihgeschichten"
Die Michaelis-Kirchweih ist unbestritten das wichtigste Ereignis im Fürther Kalender. Die Mischung macht es: Sie ist Kirchweih und gleichzeitig Markt. Aus der gesamten Region kommen die Menschen zur „Fädder Kärwa“. Schließlich ist sie über 900 Jahre alt. Auf dieser Führung wird dem historischen Ursprung nachgegangen, es werden viele Kuriositäten rund um die “Königin der fränkischen Kirchweihen” erzählt, nicht zu vergessen die Geschichte, dass der Rat der Reichsstadt Nürnberg seine Bürger:innen nicht auf die Fürther Kirchweih lassen wollte.
In diesem Kurs erlernst du einen liebevollen und achtsamen Umgang mit dir selbst: Power für deine Muskeln, Geschmeidigkeit für die Faszien, Ruhe für deinen Geist.
Es erwartet dich:
- Hatha Yoga
- Vinyasa Yoga
- Ashtanga-Yoga
- Therapeutisches Yoga
- Yin Yoga
- Faszien-Yoga
Yogamatten, Decken, Yogablöcke können ausgeliehen werden.
Alle Präsenzkurse sind krankenkassenzertifiziert und als Präventionskurse anerkannt.
Spieleabend für alle! Ob jung oder alt, Spieleprofi oder Anfänger – bei unserem Spieleabend ist jeder willkommen!
Wir spielen einfach das, worauf die Gruppe Lust hat. Bringt gerne eure Lieblingsspiele mit oder lasst euch überraschen. Von Karten- und Brettspielen bis zu lustigen Gruppenspielen ist alles möglich.
Es gibt viele Gründe sich mit seinen Kindern zu streiten. So ist es wichtig sich um klare Grenzen zu kümmern oder um Achtung und Respekt. Es ist wichtig Verantwortungen zu klären oder auch einen Rahmen zu setzen, der eine Erziehung erst ermöglicht. Werden Konflikte nicht bearbeitet, wirkt sich das langfristig auf das körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden aus. Damit Streiten gelingt und gesund ist, sollte auf ein paar wichtige Elemente geachtet werden. Diese stelle ich an dem Abend vor.
Karl-Heinz Bittl-Weiler | Fränkisches Bildungswerk für Friedensarbeit e.V. Nürnberg, Freiberufler
Eltern mit Kinder von 3 bis-15 Jahren
China unter XI Jinping – Der „rote Kaiser“ und sein Griff nach der Weltmacht
Der Vortrag beschreibt den familiär-ideologischen Hintergrund, den Werdegang und die Zukunftsvision von XI Jinping. In seinem „5-Punkte-Plan“ machte er bereits 2012 offen klar, wohin er China führen will – Weltmacht Nr. 1 im Jahre 2040. Was hat XI bislang erreicht, wie geht es weiter, welches sind die innen- und außenpolitischen Probleme, die dieses ambitionierte Ziel verzögern oder sogar aufhalten könnten? Wo steht XI / China aktuell im Kampf um die neue Weltordnung? Diese Fragen behandelt der Vortrag und geht auf Fragen selbstverständlich ein.
Martina Baues ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin und hat zwischen 1990 und 2023 als Botschaftsrätin an verschiedenen Orten in diversen Ländern gelebt und gearbeitet.
Seit rund 30 Jahren fotografiert der Fürther Künstler Günter Derleth mit der Lochkamera. Die meisten Kameras baut er selbst: Streichholzschachteln, präparierte Bücherstapel, begehbare Räume. Ungebrochen ist seine Faszination an der technischen Reduktion der Camera Obscura, die ohne Objektiv und Sucher auskommt, und weil der Zufall und die Zeit hineinspielen.
Das Foto für seine Display-Präsentation entstand in einer Espressodose, die Günter Derleth mit einem kleinen Loch versah und hinter den Zaun seines Gartens gen Süden befestigte. Acht Monate lang, von Frühjahr bis Herbst, fiel das Licht durch die kleine Öffnung ins Innere der Dose auf das darin montierte Fotopapier und zeichnete die davor liegende Umgebung ab – und mit ihr den Lauf der Sonne in leuchtenden, immer weiter über den Horizont ragenden Bögen. Die nur etwa 12 × 9 cm kleine Fotografie fängt auf magische Weise auch das Vergehen und die Unschärfe der Zeit ein.
Das Motiv einer Landschaft in die beiden unterteilten Fassadenfenster einzupassen, verkehrt unsere Wahrnehmung von Innen und Außen.
Günter Derleth (*1941 in Nürnberg) wandte sich nach seiner Arbeit als Werbefotograf der freien Fotografie und der Camera Obscura zu. In zahlreichen Ausstellungen und prämierten Fotobüchern stellt er Fotografien seiner Reisen, selbstgebaute Lochkameras und Fotogramme aus dem eigenen Garten aus. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: u.a. mit dem Sonderpreis für Kultur der Stadt Fürth (2018) und dem Otto-Grau-Kulturpreis des Bezirks Mittelfranken (2026).
In der Reihe DISPLAY dient die große Fensterfront zum Königsplatz als eigener, von außen einsehbarer Bereich für künstlerische Präsentationen.
Bis 31.10.2026
Unter dem Motto „Coffee with a cop” haben Fürtherinnen und Fürther die Gelegenheit, an einem Infostand in der „Neuen Mitte“ in der Fußgängerzone mit Vertreterinnen und Vertretern der Polizei ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen oder ihr Anliegen bei einer Tasse Kaffee vorzutragen. Mit der Aktion soll der direkte Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Polizei gefördert werden.