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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Vögel im Schmalholz
Exkursion in Burgfarrnbach
Das Schmalholz in Burgfarrnbach zeichnet sich durch unterschiedlichste Lebensräume aus. Ein Teil der Fläche steht durch die Arbeit von Bibern unter Wasser. Dort und an den Teichen sieht man oft Enten und auch manchmal einen Eisvogel. Alte oder auch abgestorbene Bäume bieten Spechten Futter und Nistgelegenheiten. Im Gebüsch hört man Mönchsgrasmücken und Rotkehlchen.
Hinweis: Bitte Fernglas mitbringen.
Treffpunkt: Ecke Hiltmannsdorfer Straße / Westliche Hummelstraße, 90768 Fürth Burgfarrnbach
Google Maps: 49.487179, 10.912749
Exkursion: Gardy und Rüdiger Weiskopf, LBV Fürth
Was für eine Lust! Die Sonne wärmt, die Bienen summen und das frische Grün lockt nach draußen: Höchste Zeit, Spaten und Hacke auszupacken, Kästen und Kübel zu bepflanzen und Farbe ins Leben zu bringen. Auf dem Fürther Gartenmarkt gibt es bei rund 40 regionalen und überregionalen Fachbetrieben ein breites Sortiment an Blumen, Sträuchern, Stauden und Nutzpflanzen, Deko- und Gartenartikeln sowie kompetente Beratung rund um Balkon und Garten. Für das leibliche Wohl sorgen ein Imbiss- und Ausschankbetrieb mit Sitzmöglichkeiten sowie ein Süßwarenstand; die kleinsten Besucher können ihre Runden am Kinderkarussell drehen.
Der Markt ist täglich von 9.30 bis 18.30 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
175 Jahre Fürther Rathaus – spannende Geschichte und Geschichten
Ein Gebäude Erster Klasse
Fürth wurde 1808 zur Stadt und 1818 zur „Stadt Erster Klasse“ des Königreichs Bayern erhoben. Durch diese Entwicklung bekam es eine eigene Verwaltung unter Leitung von zwei Bürgermeistern, einem Magistratsrat und einem Gemeindekollegium.
Davor war Fürth ein lebhafter Marktflecken mit drei verschiedenen Herrschern: dem Bistum Bamberg, dem Markgraftum Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg – ohne zentrale Administration und entsprechendem Verwaltungsbau.
Also musste nach dem Übergang an Bayern und der Stadtwerdung endlich ein Rathaus gebaut werden. Es entstand auf Initiative des ersten Bürgermeisters Franz Joseph von Bäumen vor über 175 Jahren und wurde an Silvester 1850 seiner Bestimmung übergeben. Seitdem beherrscht es mit seinem imposanten, ungefähr 52 Meter hohen Turm, der an den Florentiner Palazzo Vecchio erinnert, die Stadtansichten Fürths. Der Bau drückt das Selbstbewusstsein der sich im 19. Jahrhundert schnell entwickelnden Industriestadt aus und beherbergt bis heute einen Teil der Stadtverwaltung.
Die Sonderausstellung zeigt die Geschichte dieses wichtigen Gebäudes von den Anfängen bis zur heutigen Zeit. Entwürfe von diversen bedeutenden Architekten wie beispielsweise Leo von Klenze sind ebenso zu sehen, wie die Pläne von Eduard Bürklein, jenem Architekten, der mit der Unterstützung seines Bruders Friedrich den Bau anhand dieser Vorlagen verwirklichte.
Zeitgenössische Abbildungen auf Stichen und Lithografien sowie alte und neue Fotografien und Postkarten zeigen das Bauwerk im Laufe der Zeit durch die verschiedenen Epochen bis heute. Sie alle veranschaulichen die historische Bedeutung des beeindruckenden Fürther Wahrzeichens.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Manfred Hönig ist ein realistischer Maler, der Stilelemente aus Foto- und Hyperrealismus verwendet. Seine Bilder schaffen erzählerische Momente, für die er Motive aus seinen zahlreichen Reisen verwendet und in denen er den Wandel zu einer postindustriellen Gesellschaft abbildet. In virtuoser Technik arbeitet er dabei mit Öl, Acryl und Aquarellfarben.
"Autos sind für mich ein zentrales Symbol für den Glauben an Technik und das Grenzenlose des Fortschritts. Vor allem die amerikanischen Autos der goldenen Jahrzehnte von 1950 bis 1970 symbolisieren das ‚Bigger is Better‘ perfekt. Davon abgesehen haben sie auch einen gewissen dekadenten Charme. In der Zerbrechlichkeit ihres Verfalls sind sie gleichwohl auch ‚schön‘. Wüsten sind Landschaften, die manche faszinieren, andere aber erschrecken, in ihrer Kombination mit Autos zeigen sie die Zerbrechlichkeit unserer Zivilisation. Fragiles und Schönes findet sich aber genauso in den Bildern zu Venedig, Industrieruinen und der Natur." (Manfred Hönig)
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Der Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am Samstag, 2. Mai, steht unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“. Von 11 bis 16 Uhr informieren Verbände und Organisationen in der Dr. Konrad-Adenauer-Anlage rund um das Thema Behinderung und laden zu Mitmach-Aktionen ein. Für Unterhaltung sorgen die Fürther Sambistas, Alle Neune feat. cold fire, Hundert Wunder Theater, Los Salsalidos, AWO-Singers, Knights of the street, Saxerei, eine Tanzgruppe sowie The Green Rockets.
Schaufenster-Aktion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Im Quartiersbüro Oststadt gestalten wir ein Schaufenster zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Damit wollen wir zeigen: Alle Menschen gehören dazu. Inklusion ist für uns wichtig. Jeder Mensch soll selbst bestimmen können und überall mitmachen dürfen. Wir setzen ein Zeichen für Gleichberechtigung. Die Aktion ist vom SOROWO Projekt der Lebenshilfe Fürth, in Kooperation mit dem Quartiersbüro Oststadt. Wir freuen uns auf dich! Das Schaufenster wird vom 30. April bis zum 07. Mai sichtbar sein!
Stadtführung "Lebenssituation in der Südstadt im 19. Jahrhundert"
Mit der Industrialisierung dehnte sich die Stadt rasant nach Süden aus. Parallel zur Eisenbahnlinie nach Würzburg / Bamberg wurde die Karolinenstraße angelegt. Unübersehbar ist das „Letra-Haus“ an der Südwestseite der Bahnunterführung. Das nur wenige Schritte entfernte prächtige Logenhaus der Freimaurerloge im Stil des Historismus, das streng klassizistische Schulhaus in der Schwabacher Straße, die ehemalige Humbser Brauerei mit dem Jugendstilsudhaus oder die Paulskirche sind weitere Stationen dieses Spaziergangs. Erzählt wird auch die Geschichte der Menschen die hier lebten und arbeiteten. Wissen Sie, was Schlafgänger waren oder wie viele Menschen früher in Wohnungen hausten, in denen heute ein Single lebt?
Das Fotoprojekt 'Rückenwind' vermittelt durch eindrucksvolle Portraits von Menschen mit Migrations- oder Fluchtbiografie und persönlichen Liebeserklärungen zu einem Bezugsort in Fürth ein authentisches und positives Bild vom interkulturellen Zusammenleben unserer Stadt und hilft gemeinsame Ankerpunkte zu finden. Das Fotoprojekt ist Teil der Initiative für(th)einander und wurde durch den Arbeitskreis Migration der Stadt Fürth umgesetzt. für(th)einander ist eine Initiative für eine offene Stadtgesellschaft.
Demokratie ist bunt - Demokratie an der Wäscheleine
Eine bunte MITMACHAKTION für JUNG und ALT von ÜBERALL her und in ALLEN SPRACHEN! Wir schreiben schöne und große WORTE für ein gutes ZUSAMMENLEBEN auf Plakate und verzieren diese mit KEITH HARING-FIGUREN, die wir anmalen, bedrucken und bekleben. Alle Plakate hängen wir auf eine lange Wäscheleine und stellen sie aus. Mit dabei sind Menschen von DEVi, mittendrin & dem Willkommenscafé.
Trude Friedrich und Peter Sauerer sind Bildhauer und Bildschnitzer. Gegenstand des bildhauerischen Werks von Trude Friedrich sind miniaturhafte, feinsinnige Darstellungen alltäglicher Motive wie Zäune und Häuser und vor allem Details aus der Pflanzenwelt wie Gräser oder Blätter. Oftmals verwendet sie gesammelte Fundstücke wie Äste oder Laub, aus denen sie filigrane Naturdetails schält oder denen sie naturferne Elemente menschlicher Kultur hinzufügt, etwa geometrische Formen oder Begriffe. Peter Sauerer schnitzt winzige Skulpturen aus Holz, in denen er mit satirischem Hintersinn Szenen und Themen der Weltgeschichte darstellt. Die farbig gefassten Objekte erstaunen durch die radikal winzigen wie auch handwerklich raffinierten Details. Seine an Krippendarstellungen angelehnten Dioramen zeigen postapokalyptische Szenarien, in denen sich Figuren der Welt-, Kunst- oder Filmgeschichte einfinden.
Trude Friedrich (*1955 in Argentinien) und Peter Sauerer (*1958 in München) kennen sich bereits seit Jahrzehnten. Beide studierten an der Akademie der Bildenden Künste in München. In der gemeinschaftlichen Ausstellung GENAU GENUG geben sie mit zahlreichen Werkgruppen einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen.
Dauer der Ausstellung: 18.April bis 14. Juni
In diesem interaktiven Programm bestimmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst, wohin die Reise geht! In kleinen Teams entdecken sie das verwinkelte Museumsgebäude, spüren verborgene Schätze auf und halten ihr ganz persönliches Lieblingsobjekt fotografisch fest.
Anschließend werden die ausgewählten Exponate gemeinsam in der Ausstellung betrachtet, bestaunt und lebendig diskutiert.
Eine inspirierende Entdeckungstour voller Überraschungen – ideal für neugierige Familien und alle, die Museum einmal ganz anders erleben möchten!
Eintritt und Teilnahme kostenfrei
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei