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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Artist-Talk in der Ausstellung: "Auflösung"
Marie-Kathrin Saalfrank im kultur.lokal.fürth.
Am Sonntag, den 26. April, lädt die Künstlerin Marie-Kathrin Saalfrank von 17 bis 18 Uhr zum Artist-Talk in ihre Ausstellung "Auflösung" im kultur.lokal.fürth ein. Zu dieser Gelegenheit gibt Saalfrank eine Stunde lang einen Einblick in die Hintergründe und Themen ihrer Arbeit und öffnet den Raum für Fragen und Austausch.
„Auflösung“ – Unter diesem Titel präsentiert die Künstlerin Marie-Kathrin Saalfrank vom 24. April bis 3. Mai 2026 eine aktuelle Werkschau ihrer letzten zwei Schaffensjahre im kultur.lokal.fürth. Dabei wird der Raum am Bahnhofplatz 2 nicht nur zum Ausstellungsraum, sondern auch zur offenen Werkstatt, in der man einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit der Künstlerin gewinnen kann. Und auch Raum zum selbst Kreativsein wird geboten: Mit Aquarell-Workshop, Artist-Talk und Drink & Draw entsteht ein vielseitiges Begleitprogramm, das zum Schauen, Mitdenken und Mitmachen einlädt.
Vom Körperlichen bis zum beinahe Schwerelosen – das zentrale Motiv in Marie-Kathrin Saalfranks Arbeiten sind weibliche Figuren in verschiedenen Stadien der Auflösung. Umgeben von organischen, oft floral anmutenden Formen in leuchtenden Pink-, Violett- und Rottönen, bewegen sich die Arbeiten bewusst zwischen Schönheit und Irritation. Körper lösen sich auf, verschmelzen mit ihrer Umgebung oder gehen in fragile Strukturen über. Ihre Bildsprache entwickelt die Künstlerin aus ihrem persönlichen Erleben, das eng mit chronischer Krankheit und einem Gefühl von Instabilität und Kontrollverlust, aber auch einer starken Sehnsucht nach Lebendigkeit und Transformation verbunden ist.
Marie-Kathrin Saalfrank (* 1987 in Berlin) studierte an der Akademie der Bildenden Künstler Nürnberg Malerei und Kunsterziehung und lehrt seit 2017 Gestaltung und Medien an der Lothar-von-Faber-Schule Nürnberg. Mit ihrer künstlerischen Praxis bewegt sich Saalfrank zwischen Malerei, Zeichnung und digitalen Medien. Ihre Bildwelten sind dabei geprägt von einer ambivalenten Spannung zwischen ästhetischer Anziehung und Irritation. Sie belegte den 2. Platz beim Akademiepreis Nürnberg sowie den 2. Platz beim Kunstpreis der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Saalfrank wurde mit dem Canon Profifoto-Förderpreis und dem Publikumspreis des Kunstförderpreises der Stadt Lauf ausgezeichnet. Ihre künstlerische Praxis steht seit einigen Jahren auch im Kontext der Auseinandersetzung mit der neuroimmunologischen Erkrankung ME/CFS, die ihre Lebens- und Arbeitsrealität nachhaltig prägt.
Offene Bühne für zeitgenössischen Tanz in der Tanzzentrale, Fürth
Der Abend lädt Tanzschaffende ein, sowohl »work in progress«, als auch fertige Werke oder Ausschnitte davon zu präsentieren. Dabei können choreographisch-gesetzte, ebenso wie improvisatorische Strukturen den Arbeiten zugrunde liegen. Als Zuschauende sind alle tanzinteressierten Menschen willkommen. Es werden ca. 8 Stücke mit je höchstens 10 Minuten Dauer gezeigt. Im Anschluß an das Showing wird ein Künstlergespräch moderiert, das dem Publikum und den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten.
Programm :
Stolen Dream - Marnie Fiebig (AUS/GER) | Choreographie: Dimitri Jourde (FRA)
Häutung - Lea Stadelmann (GER)
Now - Jessica Trenner (GER) | Choreographie: Henrik Kaalund (DNK/GER)
Unfinished - Frederik Schnellinger (GER)
NiemandsFrau - Alina Groder (AT) & Anna Martens (DE) | Tanzcompagnie TANZTHEATRAL
Saudade – Die Anwesenheit des Abwesenden - Vivian Loridana Walter (GER) |
Transparent Person - Yingyu Lyu (CHN)
Listen to your Eyes - Ayuko Kiyota (JPN) & Marlen Nickel (GER)
Der Kofferslam bringt Worte auf die Bühne der Kofferfabrik: Poetry Slam ist ein moderner Dichterinnen-Wettstreit: Autorinnen präsentieren ihre selbstgeschriebenen Texte live auf der Bühne – mal laut, mal leise, mal politisch, mal humorvoll. Das Publikum entscheidet am Ende, wer gewinnt. Poetry Slam verbindet Literatur, Performance und spontanen Applaus – lebendig, vielfältig und immer überraschend.
Moderation: Yasmin Harms.
175 Jahre Fürther Rathaus – spannende Geschichte und Geschichten
Ein Gebäude Erster Klasse
Fürth wurde 1808 zur Stadt und 1818 zur „Stadt Erster Klasse“ des Königreichs Bayern erhoben. Durch diese Entwicklung bekam es eine eigene Verwaltung unter Leitung von zwei Bürgermeistern, einem Magistratsrat und einem Gemeindekollegium.
Davor war Fürth ein lebhafter Marktflecken mit drei verschiedenen Herrschern: dem Bistum Bamberg, dem Markgraftum Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg – ohne zentrale Administration und entsprechendem Verwaltungsbau.
Also musste nach dem Übergang an Bayern und der Stadtwerdung endlich ein Rathaus gebaut werden. Es entstand auf Initiative des ersten Bürgermeisters Franz Joseph von Bäumen vor über 175 Jahren und wurde an Silvester 1850 seiner Bestimmung übergeben. Seitdem beherrscht es mit seinem imposanten, ungefähr 52 Meter hohen Turm, der an den Florentiner Palazzo Vecchio erinnert, die Stadtansichten Fürths. Der Bau drückt das Selbstbewusstsein der sich im 19. Jahrhundert schnell entwickelnden Industriestadt aus und beherbergt bis heute einen Teil der Stadtverwaltung.
Die Sonderausstellung zeigt die Geschichte dieses wichtigen Gebäudes von den Anfängen bis zur heutigen Zeit. Entwürfe von diversen bedeutenden Architekten wie beispielsweise Leo von Klenze sind ebenso zu sehen, wie die Pläne von Eduard Bürklein, jenem Architekten, der mit der Unterstützung seines Bruders Friedrich den Bau anhand dieser Vorlagen verwirklichte.
Zeitgenössische Abbildungen auf Stichen und Lithografien sowie alte und neue Fotografien und Postkarten zeigen das Bauwerk im Laufe der Zeit durch die verschiedenen Epochen bis heute. Sie alle veranschaulichen die historische Bedeutung des beeindruckenden Fürther Wahrzeichens.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Der Elternbeirat des Kiga Heilig Geist von der Fürther Hardhöhe veranstaltet zum dritten Mal einen Online-Kinderbasar über die Plattform Kibaza (www.kibaza.de/heilig-geist). Ihr habt noch Spielzeug, Kinderkleidung oder Ähnliches, das ihr gerne weitergeben möchtet, dann einfach alle Artikel fotografieren und online stellen. Vom 10.04.26 bis 20.04.26 kann dann online gestöbert werden. Schnäppchen einfach digital in die Einkaufstasche legen und am Sonntag, den 26.04.26 die Artikel vor Ort im Kindergarten abholen und bezahlen. Am Abholtag bieten wir auch einen Kaffee- und Kuchenverkauf an.
Wir freuen uns auf euch!
Mit der Kenntnis von 20 verschiedenen Wildkräutern lässt sich die Ernährung bestens aufwerten. Und: Viele können bei Beschwerden sehr heilsam sein. In diesem 2-tägigen Kurs lässt sich tief in die Welt der Wildkräuter eintauchen und Sicherheit beim Suchen, Erkennen und Sammeln gewinnen. Der Kräuter-Führerschein gibt in Kleinstgruppen die wichtigsten Informationen zu Pflanzen direkt vor unserer Haustür.
Harmlose Kunst ist das kreative Naturerlebnis für Familien. Die Natur wird zur Werkstatt der Phantasie. Aus Tannenzapfen, Blüten und Steinen gestalten Kinder und Erwachsene gemeinsam kleine Kunstwerke, die Leichtigkeit und Freude ausstrahlen – und deren Materialien eines Tages vollständig in die Natur zurückkehren können.
„Harmlose Kunst“, begründet von Anna Hielscher, ist eine künstlerische Philosophie. Sie versteht den Kreislauf von Leben und Natur als Einladung: zum Entdecken, Gestalten und Loslassen.
Manfred Hönig ist ein realistischer Maler, der Stilelemente aus Foto- und Hyperrealismus verwendet. Seine Bilder schaffen erzählerische Momente, für die er Motive aus seinen zahlreichen Reisen verwendet und in denen er den Wandel zu einer postindustriellen Gesellschaft abbildet. In virtuoser Technik arbeitet er dabei mit Öl, Acryl und Aquarellfarben.
"Autos sind für mich ein zentrales Symbol für den Glauben an Technik und das Grenzenlose des Fortschritts. Vor allem die amerikanischen Autos der goldenen Jahrzehnte von 1950 bis 1970 symbolisieren das ‚Bigger is Better‘ perfekt. Davon abgesehen haben sie auch einen gewissen dekadenten Charme. In der Zerbrechlichkeit ihres Verfalls sind sie gleichwohl auch ‚schön‘. Wüsten sind Landschaften, die manche faszinieren, andere aber erschrecken, in ihrer Kombination mit Autos zeigen sie die Zerbrechlichkeit unserer Zivilisation. Fragiles und Schönes findet sich aber genauso in den Bildern zu Venedig, Industrieruinen und der Natur." (Manfred Hönig)
Matinee im Rahmen der Ausstellung "Gesonderte Momente & Café Dialoge"
Und sie tanzten einen Tango im Café bei Kerzenschein, drehen sich im Walzertraume bis das Glas gen Süden klingt.
Ja, Musik verbindet Kontinente spielerisch leicht, denn Gedanken sind frei, überwinden Grenzen leicht.
Worte hingegen müssen stimmig sein, lassen sich nicht so leicht verbiegen und sollen hier gar in einen Dialog treten.
In unserer Matinee wollen wir Literatur zweier Kontinente punktuell gegenüberstellen. Sie werden sich treffen, aber ob sie wirklich miteinander plaudern?
Die Lesenden sind jedenfalls bereit zu einem anschließenden Dialog_
Es lesen Birgit Brock, Gudrun Cyprian und Ariane Niehoff-Hack
Zaubertheater für Klein und Groß mit Hannes Hoffmann
Bereit für ein Abenteuer?
Wenn der reisende Zauberer Hannes von seinen Begegnungen mit farbigen Paradiesvögeln, schleimigen Schlangen und grimmigen Piraten erzählt, kommen die kleinen (meist auch die großen) Gäste kaum mehr aus dem Staunen heraus: Während der Erzählungen passieren unerklärliche Dinge, Jonglierbälle verwandeln sich in meterhohe Wellen und Säbel fliegen durch die Luft. Hier benötigt Hannes an manchen Stellen sicherlich die Unterstützung des Publikums.
Liebes Publikum, unser Abenteuer beginnt...
Kartenreservierungen unter doeringsche-theaterwerkstatt@gmx.de
Nach der Vertreibung der Juden aus den Reichsstätten im ausgehenden Mittelalter wurde Fürth zum religiösen Zentrum jüdischen Lebens in Süddeutschland. Machtpolitische Streitigkeiten begünstigten die rechtliche Situation der Juden in Fürth. Im 18. Jahrhundert existierten mehrere Synagogen, Betstuben, religiöse Lernstätten und ein eigenes Spital. Fürth war eines der europäischen Zentren des hebräischen Buchdrucks. Ein herausragendes Zeugnis jüdisches Lebens in Fürth ist der Alte Jüdische Friedhof, dem zu Beginn der Stadtführung auch ein kurzer Besuch abgestattet wird.