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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Display No.10: Günter Derleth — Im Lauf der Zeit
Seit rund 30 Jahren fotografiert der Fürther Künstler Günter Derleth mit der Lochkamera. Die meisten Kameras baut er selbst: Streichholzschachteln, präparierte Bücherstapel, begehbare Räume. Ungebrochen ist seine Faszination an der technischen Reduktion der Camera Obscura, die ohne Objektiv und Sucher auskommt, und weil der Zufall und die Zeit hineinspielen.
Das Foto für seine Display-Präsentation entstand in einer Espressodose, die Günter Derleth mit einem kleinen Loch versah und hinter den Zaun seines Gartens gen Süden befestigte. Acht Monate lang, von Frühjahr bis Herbst, fiel das Licht durch die kleine Öffnung ins Innere der Dose auf das darin montierte Fotopapier und zeichnete die davor liegende Umgebung ab – und mit ihr den Lauf der Sonne in leuchtenden, immer weiter über den Horizont ragenden Bögen. Die nur etwa 12 × 9 cm kleine Fotografie fängt auf magische Weise auch das Vergehen und die Unschärfe der Zeit ein.
Das Motiv einer Landschaft in die beiden unterteilten Fassadenfenster einzupassen, verkehrt unsere Wahrnehmung von Innen und Außen.
Günter Derleth (*1941 in Nürnberg) wandte sich nach seiner Arbeit als Werbefotograf der freien Fotografie und der Camera Obscura zu. In zahlreichen Ausstellungen und prämierten Fotobüchern stellt er Fotografien seiner Reisen, selbstgebaute Lochkameras und Fotogramme aus dem eigenen Garten aus. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: u.a. mit dem Sonderpreis für Kultur der Stadt Fürth (2018) und dem Otto-Grau-Kulturpreis des Bezirks Mittelfranken (2026).
In der Reihe DISPLAY dient die große Fensterfront zum Königsplatz als eigener, von außen einsehbarer Bereich für künstlerische Präsentationen.
Bis 31.10.2026
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Der alte Israelitische Friedhof in Fürth zählt zu den bedeutendsten Grabstätten Süddeutschlands. Er wurde ab 1606 genutzt und ist durch seine zahlreichen erhaltenen Gräber eine einzigartige Quelle der jüdischen Geschichte Fürths. Der Rundgang wie auch die einzelnen Grabsteine auf dem "guten Ort" berichten über jüdische Beerdigungs- und Trauerrituale, bedeutende Persönlichkeiten und die über 400 Jahre alte Geschichte der Gemeinde.
Diese und zahlreiche andere Touren können Sie auch für Gruppen buchen!
Lana Novikova führt euch durch die Ausstellung.
Am Anfang steht oft die Frage, wie sich die Wahrnehmung eines Ortes oder einer Szenerie durch die Inszenierung der Fotografie verändert. Lukas Pürmayr bewegt sich in seiner Kunst zwischen analoger und digitaler Fotografie, erweitert sein Spektrum um filmische und textliche Arbeiten sowie um kooperative Projekte. Neben der Auseinandersetzung mit dem „Scheinbaren“ sind es auch Fragen nach Identität und sozialen Gefügen, die er in seinen Arbeiten unaufgeregt verhandelt. Die von einem analytischen und ebenso poetischen Blick geprägten Werke laden gleichsam zu philosophischen Reflexionen ein.
In der Ausstellung sind Werke zu sehen, denen etwas Mystisches innewohnt, und die vielleicht sogar symbolisch gedeutet werden können: Nächtliche Szenen, schleierhafte Situationen changieren zwischen fotografischer Abstraktion und konkreter Erzählung. Meist sind die Fotografien menschenleer und erzählen doch von zivilisatorischer Anwesenheit und unterschiedlichen Identitäten.
Führung inkl. Eintritt 5 Euro / erm. 3 Euro
Dauer der Ausstellung: 19. September bis 8. November
Das Original Insectophobie
Lebende Riesenspinnen und Insekten Ausstellung
Mit dabei die größten Vogelspinnen der Welt und Über 500 Exemplaren
1. Die größten Vogelspinnen der Welt !
2. Mit Über 500 Exemplaren die größte und Artenreichste Spinnen & Insekten Ausstellung in Deutschland
3. In speziell gestalteten Lebensräumen erfahren Besucher alles über Lebensweise, Verhalten und spannende Fakten zu Spinnen, Skorpionen, Riesentausendfüßlern und seltenen Insektenarten.
Erfahren und erleben Sie die Faszination ungewöhnlicher Ureinwohner unserer Erde und tauchen Sie ein in eine Lehrreiche Tierwelt mit dem Ziel, Ihnen Grundkenntnisse betreffend der Insekten Welt zu vermitteln, um so nach und nach Ihnen Ihre Angst und Ekel vor diesen Tieren zu nehmen.
Wie viele Spinnentiere es auf der Erde gibt, weiß niemand genau.
Die ersten Spinnen waren schon vor 300 Millionen Jahren Bewohner der Erde.
Wir präsentiert Ihnen eine lehrreiche Ausstellung mit lebenden Tieren aus allen Kontinenten, um einen Einblick in das Leben und Verhalten von Spinnenarten, verschiedenen Skorpionen, Riesentausendfüßlern und seltenen Insekten wie Käfer ,Gottesanbeterinnen, Wandelnde Blätter oder Gespenstheuschrecken im Großformat zu bekommen !
Auf einer Fläche von mehreren hundert qm (je nach Hallengröße) werden exotische Spinnen und Insekten aus aller Welt in eigens hierfür gestalteten Lebensräumen vorgestellt . Die attraktiv eingerichteten Terrarien und eine passende Soundkulisse schaffen dabei eine besondere Atmosphäre. Diese soll gerade ängstlicheren Menschen helfen sich den verkannten Insassen zu nähern und sie nicht als bösartige Kreaturen zu sehen. Die detaillierten Beschreibungen von Lebensräumen, Lebensgewohnheiten und Beute jedes einzelnen Tieres runden den Besuch der Ausstellung zu einer kleinen Bildungsreise ins Reich der Gliederfüßer ab.
Das Moment der Schwebe, wie es im Ausstellungstitel „Solange du bleibst“ mitschwingt, durchzieht das künstlerische Schaffen von Lukas Pürmayr (*1994 Reutte in Tirol, AT). Nicht die Suche oder der Wunsch nach einem bestimmten Motiv, sondern vielmehr Fragen nach dem „Scheinbaren“, dem Ungefähren und einer interpretatorischen Freiheit, die Pürmayr den Betrachtenden gewährt, sind Teil seines fotografischen Ansatzes. Am Anfang steht oft die Frage, wie sich die Wahrnehmung eines Ortes oder einer Szenerie durch die Inszenierung der Fotografie verändert. Lukas Pürmayr bewegt sich in seiner Kunst zwischen analoger und digitaler Fotografie, erweitert sein Spektrum um filmische und textliche Arbeiten sowie um kooperative Projekte. Neben der Auseinandersetzung mit dem „Scheinbaren“ sind es auch Fragen nach Identität und sozialen Gefügen, die er in seinen Arbeiten unaufgeregt verhandelt. Die von einem analytischen und ebenso poetischen Blick geprägten Werke laden gleichsam zu philosophischen Reflexionen ein.
In der Ausstellung sind Werke zu sehen, denen etwas Mystisches innewohnt, und die vielleicht sogar symbolisch gedeutet werden können: Nächtliche Szenen, schleierhafte Situationen changieren zwischen fotografischer Abstraktion und konkreter Erzählung. Meist sind die Fotografien menschenleer und erzählen doch von zivilisatorischer Anwesenheit und unterschiedlichen Identitäten.
Lukas Pürmayr studierte von 2014 bis 2017 Soziologie und Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz (AT) und danach Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. 2022 schloss er dort als Meisterschüler von Prof. Heike Baranowsky ab. Er arbeitet in Nürnberg und Wien.
Dauer der Ausstellung: 19. September bis 8. November
Viele haben schon vom „Amtsschimmel“ gehört, aber nur wenige haben ihn gesehen. Im Fürther Rathaus ist er als Skulptur zu bewundern. Bei der Führung durch das klassizistische Amtsgebäude werden der repräsentative Sitzungssaal und das Treppenhaus besichtigt. Die Baugeschichte und die Ahnengalerie der Fürther Persönlichkeiten werden erläutert. Auf dem Weg zum Rathausturm weisen seltene Objekte auf die Geschichte der Stadt hin. Höhepunkt dieser Tour ist der Blick vom florentinisch anmutenden Turm auf die Stadt.
Ausstellung im Museum Frauenkultur Regional - International
Frauen prägten Nachbarschaften als Hausbesitzerinnen, Mieterinnen, Unternehmerinnen, Händlerinnen, Arbeiterinnen, sozial engagierte Aktivistinnen und Künstlerinnen – oft ohne Spuren in der offiziellen Erinnerungskultur zu hinterlassen. Mit unserer Spurensuche nach Frauen der Hirschenstraße in Fürth, neuer Sitz des Museum Frauenkultur Regional – International, zeigen wir, wie Frauen unterschiedlicher Milieus und Herkunft die Entwicklungen von Stadtgeschichte – gespiegelt und gebündelt in einer Straße – unserer Straße – erlebt haben und bis heute gestalten.
In der Ausstellung „Fürth vielsichtig“, vom 2. bis 14. Oktober 2026 im kultur.lokal.fürth, präsentieren die Mitglieder der Fotoklasse Dollhopf ihre Arbeiten und Interpretationen zum gleichnamigen Thema. Von Eindrücken von Veranstaltungen wie den „Glanzlichtern“ und Abbildern öffentlicher Kunstwerke bis hin zu kuriosen Beobachtungen rund um die Fans der SPVGG Fürth und spektakulären Bildern von Fürth in vielschichtiger Mehrfachbelichtung – in dieser Ausstellung kann man die Stadt Fürth aus ungeahnten Blickwinkeln neu entdecken.
In der elftägigen Schau präsentieren Gerd Dollhopf, Andreas Groh, Robert Herrschmann, Markus Hilbig und Armin Weth aus der Fotoklasse Dollhopf sowie Caroline Franck und Oliver Lowig mit Gastbeiträgen Fotografien mit Motiven aus Fürth. Die individuellen Stilrichtungen der Teilnehmenden reichen dabei von der realitätsbezogenen Reportage bis hin zu freien künstlerischen Arbeiten.
Aus unterschiedlichen Perspektiven – also vielsichtig – fangen die Mitglieder der Fotoklasse die Schnelllebigkeit der Stadt ein, die ihnen als steter Inspirationsquell dient. Getragen von der angenehmen Stimmung Fürths, entstehen hier für die Fotografen immer wieder spontane, originelle und künstlerisch schöpferische Einflüsse, die sie mit der Betätigung des Fotoauslösers in spannende und einmalige Bilder verwandeln.
Zur Eröffnung der Ausstellung lädt die Fotoklasse am Freitag, dem 2. Oktober, ab 18 Uhr in das kultur.lokal.fürth ein. Freuen kann sich das Publikum an diesem Abend auf einen „Ukulele Live Jam“, bei dem alle herzlich zum Mitmachen eingeladen ist – egal ob mit Ukulele, anderen Instrumenten oder der eigenen Stimme. Und auch während der folgenden Öffnungszeiten sind die Mitglieder der Fotoklasse stets vor Ort anzutreffen und freuen sich, mit den Besuchenden in den Dialog zu treten. Und wer nach den Eindrücken der Ausstellung die Fotoklasse einmal näher kennenlernen möchte, hat dazu am Mittwoch, dem 14. Oktober, von 18 bis 20 Uhr die Gelegenheit, wenn die Fotoklasse ihre Klassensitzung öffentlich in das kultur.lokal.fürth verlegt. Bei musikalischer Begleitung durch Armin Weth holt die Klasse dann weitere Fürth-Bilder aus ihrem Archiv.
Und ein besonderes Highlight ist der ausstellungsbegleitende Katalog, dessen Buchpremiere ebenfalls mit der Vernissage gefeiert wird.
Die Fotoklasse Dollhopf bildete sich im Jahr 2003 aus einer Vereinigung engagierter künstlerischer Fotografen unter der Leitung des Fotodesigners Gerd Dollhopf. Bisher konnte die Fotoklasse gemeinsam zwanzig große Ausstellungen im In- und Ausland durchführen sowie eine Reihe von Postkarteneditionen, Kalender- und Ausstellungskatalogen herausbringen. In ihren wöchentlichen Zusammenkünften arbeitet die Fotoklasse an mittel- und langfristigen Projekten, wobei besonderer Wert auf die Entwicklung der konzeptionellen Arbeit der Mitglieder gelegt wird.
In liebevoller, zwangloser und wertschätzender Atmosphäre findest Du im Café Herz und Seele die Möglichkeit zum offenen Austausch, zur Freizeitgestaltung, Hilfe bei Erziehungsfragen und vieles mehr. Vor allem wollen wir eine schöne Zeit bei Kuchen, Tee oder Kaffee verbringen, während die Kinder spielen.
Ein geschultes Team von Ehrenamtlichen freut sich auf Dich und Deine Kinder.
Das Friedhofs-Café des FZF öffnet seine Türen für alle, die nach einem Friedhofsbesuch und ganz allgemein am Sonntag nicht allein sein möchten.
Auf dem Städtischen Friedhof an der Erlanger Straße hat die Friedhofsverwaltung dafür ein schattiges, ruhig gelegenes Rondell bereitgestellt. Vier große Bänke sowie gemütliche Stühle und kleine Tische laden dazu ein, Platz zu nehmen und tief durchzuatmen. Schauen Sie doch einfach mal auf eine Tasse Kaffee und ein Stück selbstgebackenen Kuchen vorbei! Genießen Sie die Gemeinschaft und die ungezwungene Atmosphäre – denn hier darf nach Herzenslust geratscht, erzählt und gelacht werden.