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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Die Weimarer Republik – Deutschlands erste Demokratie
Foyerausstellung
Die Weimarer Republik war Deutschlands erste Demokratie – geprägt von Hoffnung, tiefgreifenden Krisen und einer einzigartigen kulturellen Blüte. Die Ausstellung im Foyer des LEZ zeigt die bewegte Geschichte dieser Zeit. Multimediale Filme und 16 Ausstellungstafeln vermitteln anschaulich politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen der Jahre 1919 bis 1933. Ihre Errungenschaften prägen unser Land bis in die Gegenwart. Es lohnt, sich an die Weimarer Republik zu erinnern. Einige der damaligen Probleme sind erstaunlich aktuell und wir können wertvolle Lehren aus der Vergangenheit ziehen.
Die Wanderausstellung des Vereins Weimarer Republik e.V. ist bis zum 12. April 2026 zu sehen. Der Eintritt ist frei.
175 Jahre Fürther Rathaus – spannende Geschichte und Geschichten
Ein Gebäude Erster Klasse
Fürth wurde 1808 zur Stadt und 1818 zur „Stadt Erster Klasse“ des Königreichs Bayern erhoben. Durch diese Entwicklung bekam es eine eigene Verwaltung unter Leitung von zwei Bürgermeistern, einem Magistratsrat und einem Gemeindekollegium.
Davor war Fürth ein lebhafter Marktflecken mit drei verschiedenen Herrschern: dem Bistum Bamberg, dem Markgraftum Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg – ohne zentrale Administration und entsprechendem Verwaltungsbau.
Also musste nach dem Übergang an Bayern und der Stadtwerdung endlich ein Rathaus gebaut werden. Es entstand auf Initiative des ersten Bürgermeisters Franz Joseph von Bäumen vor über 175 Jahren und wurde an Silvester 1850 seiner Bestimmung übergeben. Seitdem beherrscht es mit seinem imposanten, ungefähr 52 Meter hohen Turm, der an den Florentiner Palazzo Vecchio erinnert, die Stadtansichten Fürths. Der Bau drückt das Selbstbewusstsein der sich im 19. Jahrhundert schnell entwickelnden Industriestadt aus und beherbergt bis heute einen Teil der Stadtverwaltung.
Die Sonderausstellung zeigt die Geschichte dieses wichtigen Gebäudes von den Anfängen bis zur heutigen Zeit. Entwürfe von diversen bedeutenden Architekten wie beispielsweise Leo von Klenze sind ebenso zu sehen, wie die Pläne von Eduard Bürklein, jenem Architekten, der mit der Unterstützung seines Bruders Friedrich den Bau anhand dieser Vorlagen verwirklichte.
Zeitgenössische Abbildungen auf Stichen und Lithografien sowie alte und neue Fotografien und Postkarten zeigen das Bauwerk im Laufe der Zeit durch die verschiedenen Epochen bis heute. Sie alle veranschaulichen die historische Bedeutung des beeindruckenden Fürther Wahrzeichens.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Ehrenamtliche aus der Spiegelfabrik haben den Spiel- und Krabbeltreff ins Leben gerufen. Jeden Donnerstag sind junge Familien eingeladen, mit ihren Kindern von 0 – 2 Jahren bei dem kostenfreien Angebot vorbeizukommen und sich im Quartiersbüro in der Lange Straße 53 in Fürth mit anderen Eltern auszutauschen. In Kooperation mit SJD Die Falken – OV Fürth ; Anmeldung unter: buero@falken-fuerth.de
Zum 25-jährigen Bestehen des Jüdischen Museums Franken in Fürth zieht das JMF seit letztem Jahr eine kritische Bilanz. Die Ausstellungsreihe „Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“ erinnert mit dem letzten Teil „Von Raub, Resitution und Mythen der Toleranz“ an kontroverse Themen und Ausstellungen, die das Haus und sein Umfeld nachhaltig geprägt haben.
Mit Shitstorm blickt das Jüdische Museum Franken nicht nur auf seine eigene Geschichte zurück, sondern stellt sich auch der Frage, wie Museen mit gesellschaftlichen Konflikten, Erinnerungskultur und historischen Deutungen umgehen können: Was haben die Debatten bewirkt und wo steht das Museum heute?
Immer am letzten Samstag im Monat, von 14 bis 17 Uhr, ist Ludwigs kleine Welt für Familien und Einzelbesucher offen. Ausgestattet mit Einkaufszettel und Spielgeld können Jung und Alt, Groß und Klein nach Herzenslust zusammen Einkaufen spielen. Zusätzlich zu den Wochenendterminen bieten wir regelmäßig Termine in den Schulferien und Spielnachmittage mit einem besonderen Motto an. Der Einlass ist immer zur vollen Stunde.
Kaufen Sie Tickets (maximal zwei erwachsene Begleitpersonen pro Familie) für 14, 15 oder 16 Uhr und genießen Sie eine Stunde Spielspaß im Lernsupermarkt.
Ab April neu!!: Karten für die offenen Spielnachmittage gibt es ausschließlich in unserem Ticket-Shop: https://shop.ludwig-erhard-zentrum.de
Bei Fragen und Problemen rund um Computer, Tablet, Handy & Co. unterstützt Euch ein IT-Experte jeden zweiten Donnerstag im Monat im Quartiersbüro Spiegelfabrik. Die Sprechstunde ist kostenlos!
An ausgewählten Donnerstagen findet in der Zweigstelle Stadeln um 16 Uhr ein Bilderbuchkino für Kinder ab vier Jahren statt.
Spannende und lustige Geschichten werden vorgelesen und dazu Bilder auf einer Leinwand gezeigt.
Der Eintritt ist frei.
Bei diesem abendlichen Spaziergang kommen wir durch unterschiedliche natürliche Lebensräume auf dem weitläufigen Friedhof. Dabei werden wir, bei etwas Glück und passendem Wetter, auf Vertreter der Vogelwelt stoßen. Diese wollen wir auch durch ihren Gesang bestimmen. Als Ort der Stille ist der Fürther Friedhof besonders dafür geeignet, den Vogelstimmen ohne störende Nebengeräusche zu lauschen.
“Legenden”: LightsDownLow präsentiert nach den “Stimmen aus dem Dunkel” ein neues Programm mit vier dramatischen Live-Hörspielen auf den regionalen Bühnen.
Hinterland: Eine alternde Schauspiellegende sucht die Abgeschiedenheit in der walisischen Provinz und wird unangenehm überrascht
Toxisch: Franz Schmidt, Nürnberger Scharfrichter im ausgehenden Mittelalter, muss seine ganz privaten Kämpfe ausfechten
Parzival: Das 24.000-Vers-Epos von Wolfram von Eschenbach als experimentelles Hörspiel (leicht gekürzt)
Das Wassergespenst von Harrowby Hall: Im viktorianischen England sucht ein Wassergeist Henry und Beverley heim – bis die sich zu helfen wissen
Taucht ein in das “Kino im Kopf”!
Wenn ihr der Kofferfabrik und den KünstlerInnen was Gutes tun wollt, könnt ihr im Vorverkauf gerne den "Kulturpreis 1" oder "Kulturpreis 2" wählen. Die Mehreinnahmen gehen an die KünstlerInnen und den Verein. Danke :- ))
Dein Donnerstags-Date mit Kaffee, hausgemachtem Kuchen auf Spendenbasis und ZUKUNFTS-Themen
In entspannter Atmosphäre leckeren Kuchen, Kaffee und Tee genießen – natürlich alles auf Spendenbasis und mit Fokus auf Zukunfts-Themen. Das M4 ist ein Ort zum Wohlfühlen, für Gemeinschaft und Ideen.
Ob ihr zum Plaudern kommt, Euch mit Freund*innen trefft, oder Euch für Zukunfts-Themen interessiert – jede*r ist willkommen!
Immer donnerstags von 15:30 bis 18:00 Uhr (außer in den Ferien)
**Gemeinschaft genießen und Zukunft gestalten**
Der Fürther Zukunftssalon verwandelt sich jeden Donnerstagnachmittag in das M4 Salon-Café.
Manfred Hönig ist ein realistischer Maler, der Stilelemente aus Foto- und Hyperrealismus verwendet. Seine Bilder schaffen erzählerische Momente, für die er Motive aus seinen zahlreichen Reisen verwendet und in denen er den Wandel zu einer postindustriellen Gesellschaft abbildet. In virtuoser Technik arbeitet er dabei mit Öl, Acryl und Aquarellfarben.
"Autos sind für mich ein zentrales Symbol für den Glauben an Technik und das Grenzenlose des Fortschritts. Vor allem die amerikanischen Autos der goldenen Jahrzehnte von 1950 bis 1970 symbolisieren das ‚Bigger is Better‘ perfekt. Davon abgesehen haben sie auch einen gewissen dekadenten Charme. In der Zerbrechlichkeit ihres Verfalls sind sie gleichwohl auch ‚schön‘. Wüsten sind Landschaften, die manche faszinieren, andere aber erschrecken, in ihrer Kombination mit Autos zeigen sie die Zerbrechlichkeit unserer Zivilisation. Fragiles und Schönes findet sich aber genauso in den Bildern zu Venedig, Industrieruinen und der Natur." (Manfred Hönig)