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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Frei Luft Galerie Fürth: PAUSE-N Teil-II
Ausstellung der fotoszene nürnberg*
Fotoszene OPEN AIR geht in eine neue Runde. Im Rahmen der diesjährigen FreiLuftGalerie Fürth zeigt die fotoszene nürnberg e.V.* - forum freier fotografen, wieder Kunst im öffentlichen Raum, diesmal im Stadtpark Fürth.
PAUSE-N
eine Ausstellung der fotoszene nürnberg e.V. und ihrer Gäste Pausen gibt es in den unterschiedlichsten Lebenszusammenhängen. In der Arbeitswelt beispielsweise sind Pausen streng geregelt und aus gutem Grund wird auf ihre Einhaltung ebenso streng geachtet. Die Diskussion der Work-Life-Balance stellt die Frage nicht nur hinsichtlich individueller Pausen, sondern auch gesamtgesellschaftlicher bezüglich eines, wie auch immer ausgewogenen Verhältnisses zwischen Berufs- und Privatleben. Zweifelsohne sind Pausen in allen Lebensbereichen dringend notwendig, denn jede Pause kann Kraft- und Inspirationsquelle sein, eine Zeitoase für uns selbst - oder zumindest ein kurzes Innehalten, eine „Pause“ von der ungezügelten Schnelligkeit des Lebens.
Machen Sie mal eine Pause - hier im Fürther Stadtpark - und genießen Sie mit allen Sinnen das, was die gewohnten Institutionen verlassen hat. Die fotoszene nürnberg e.V. geht wieder OPEN AIR im Fürther Stadtpark und gewährt unter dem Titel "PAUSE-N II" Einblicke in die große Bandbreite fotografischer Ausdrucksmöglichkeiten ihrer Mitglieder. Nach den OPEN AIR- Ausstellungen 2021, 2023 und 2024 wird der öffentliche Raum wieder zum White Cube für Fotokunst, die sich den Betrachtern quasi in den Weg stellen. Hier wird experimentelle Fotografie ebenso gezeigt wie Dokumentarfotografie, der Ästhetik des Moments genauso Raum geboten wie fotografischen Konstruktionen.
Für ihr Engagement, der Fotografie im Bereich der Bildenden Kunst gebührend Platz zu geben, wurde die fotoszene nürnberg e.V. mit einem Kulturpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Mit dieser Ausstellung macht sie den öffentlichen Raum erneut zum Areal für Kunst und Kultur - für Fotografie.
Die fotoszene nürnberg e.V.* wird nun unter dem Titel " PAUSE-N Teil-II in der FreiLuftGalerie Fürth künstlerische Fotografie der Öffentlichkeit zeigen.
Zu sehen sind Arbeiten von
Arbeiten von James Edward Albright jr., Martina Angerer, Mile Cindric, Günter Distler, Tim Händel, Stefan Hippel, Victoria König, Jutta Missbach, Rudi Ott, Monika Runge, Leo Söllner und Jens Wegener
Am Donnerstag, den 24. September, werden Fahrradfahrende in Fürth erneut für ihr nachhaltiges Mobilitätsverhalten mit einem kostenlosen Frühstück belohnt. An den beiden Standorten Wiesengrund (zw. Karlsteg und Pappelsteig) und in der Dambacher Straße können sich Radfahrenden die von ebl naturkost befüllten Beutel abholen. Die Aktion wird vom Stadtplanungsamt Fürth organisiert.
Im Café Caritasse können Sie dem Trubel der Innenstadt entfliehen, Bio-Kaffee, selbst gebackenen Kuchen oder ein warmes Tagesgericht genießen – Wasser ist kostenfrei. Unser sozial gerechtes Preisgefüge setzt auf Wohlfühlen statt Verzehrdruck. Kommen Sie vorbei, tauschen Sie sich aus oder informieren Sie sich über unsere Arbeit. Das bunt gemischte, humorvolle Team aus Freiwilligen freut sich jederzeit über neue Gesichter – ob im Service oder beim Backen.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Sozial, nachhaltig und günstig Second-Hand-Kleidung kaufen
Die Kleidbar bietet ein großes Sortiment an Damen-, Herren- und Kinderbekleidung in sehr gut erhaltenem Zustand zu sehr günstigen Preisen. Jede*r kann hier einkaufen und damit zeitgleich einen sozialen Zweck unterstützen. Das Freiwilligenteam der Kleidbar freut sich auf Ihren Besuch.
Der Krabbel- & Spieltreff fördert durch den Kontakt der Kinder untereinander ganz automatisch die Entwicklung. Nicht weniger wichtig ist, dass die Eltern mal wieder aus dem Haus kommen, neue Kontakte knüpfen und sich austauschen können.
Die Eschatologie ist die Lehre der letzten Dinge und umschreibt allgemein in der Theologie, Kosmologie und Philosophie das Konzept der Endzeit. Dabei bezieht sie sich gleichermaßen auf die Vollendung des Individuums, also den Tod, als auch auf das Ende der gesamten Schöpfung, das Weltende. Aber auch in der Naturwissenschaft beschäftigt man sich mit Endzeitfragen und forscht nach dem Anfangs- und Endzustand des Universums. Nun wird „Das Ende von Allem“ auch Thema in der Kunst, wenn der Fürther Künstler Walter Voggenreiter in seiner Ausstellung im kultur.lokal.fürth vom 19. bis 29. September mit alten und neuen Arbeiten den Dialog über existenzielle Fragen eröffnet.
Fernab der großen theologischen, philosophischen und wissenschaftlichen Fragen zur Endzeit stehen die meisten Menschen in ihrem Leben irgendwann vor ganz individuellen, existenziellen Herausforderungen. Armut, Verlust, Krankheit, Gewalt, Krieg, Vertreibung und Tod werden im Leben eines jeden Einzelnen zu etwas Endgültigem – zu Erfahrungen des Endes. Die im Rahmen der Ausstellung „Das Ende von Allem“ gezeigten Arbeiten wurden von Walter Voggenreiter im Verlauf der letzten fünf Jahre erarbeitet. Dabei bedient er sich unterschiedlicher Techniken, von Aquarell und Tusche auf Papier bis zum Acryldruck auf Glas. Aber auch ganz neue, großformatige und eigens für die Räumlichkeiten des kultur.lokal.fürth konzipierte Arbeiten reihen sich in das Konzept ein.
Zur Eröffnung der Ausstellung lädt Walter Voggenreiter am Samstag, den 19. September, ab 18 Uhr in das kultur.lokal.fürth ein. Freuen können sich Besucher*innen an diesem Abend auf ein Künstlergespräch mit Walter Voggenreiter und tiefere Einblicke in seine Kunst. Und auch während der folgenden Öffnungszeiten ist Voggenreiter stets vor Ort anzutreffen und freut sich, mit Besucher*innen in den Dialog zu treten. Die so entstehenden Gespräche werden vom Künstler dann mit Erlaubnis der Besuchenden anonymisiert und als Gedächtnisprotokoll dokumentiert. So entsteht im Lauf der Ausstellung ein kleines Zeitarchiv mit Themen, die die Fürther*innen im Jahr 2026 bewegen. Im Rahmen der Finissage am Dienstag, den 29. September, von 18 bis 21 Uhr stellt Voggenreiter dann auszugsweise das so entstandene Zeitarchiv vor.
Walter Voggenreiter, aufgewachsen in Nordafrika, verbrachte seine Schul- und Studienzeit in Nürnberg, Erlangen und Karlsruhe. Danach folgten langjährige Auslandsaufenthalte in den Niederlanden, Neuseeland, Nigeria, England, Schottland, Saudi-Arabien, Katar und Russland. Seit 2019 lebt und arbeitet er als bildender Künstler in Fürth.
Das Moment der Schwebe, wie es im Ausstellungstitel „Solange du bleibst“ mitschwingt, durchzieht das künstlerische Schaffen von Lukas Pürmayr (*1994 Reutte in Tirol, AT). Nicht die Suche oder der Wunsch nach einem bestimmten Motiv, sondern vielmehr Fragen nach dem „Scheinbaren“, dem Ungefähren und einer interpretatorischen Freiheit, die Pürmayr den Betrachtenden gewährt, sind Teil seines fotografischen Ansatzes. Am Anfang steht oft die Frage, wie sich die Wahrnehmung eines Ortes oder einer Szenerie durch die Inszenierung der Fotografie verändert. Lukas Pürmayr bewegt sich in seiner Kunst zwischen analoger und digitaler Fotografie, erweitert sein Spektrum um filmische und textliche Arbeiten sowie um kooperative Projekte. Neben der Auseinandersetzung mit dem „Scheinbaren“ sind es auch Fragen nach Identität und sozialen Gefügen, die er in seinen Arbeiten unaufgeregt verhandelt. Die von einem analytischen und ebenso poetischen Blick geprägten Werke laden gleichsam zu philosophischen Reflexionen ein.
In der Ausstellung sind Werke zu sehen, denen etwas Mystisches innewohnt, und die vielleicht sogar symbolisch gedeutet werden können: Nächtliche Szenen, schleierhafte Situationen changieren zwischen fotografischer Abstraktion und konkreter Erzählung. Meist sind die Fotografien menschenleer und erzählen doch von zivilisatorischer Anwesenheit und unterschiedlichen Identitäten.
Lukas Pürmayr studierte von 2014 bis 2017 Soziologie und Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz (AT) und danach Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. 2022 schloss er dort als Meisterschüler von Prof. Heike Baranowsky ab. Er arbeitet in Nürnberg und Wien.
Dauer der Ausstellung: 19. September bis 8. November
Ausstellung im Museum Frauenkultur Regional - International
Frauen prägten Nachbarschaften als Hausbesitzerinnen, Mieterinnen, Unternehmerinnen, Händlerinnen, Arbeiterinnen, sozial engagierte Aktivistinnen und Künstlerinnen – oft ohne Spuren in der offiziellen Erinnerungskultur zu hinterlassen. Mit unserer Spurensuche nach Frauen der Hirschenstraße in Fürth, neuer Sitz des Museum Frauenkultur Regional – International, zeigen wir, wie Frauen unterschiedlicher Milieus und Herkunft die Entwicklungen von Stadtgeschichte – gespiegelt und gebündelt in einer Straße – unserer Straße – erlebt haben und bis heute gestalten.
Drei Stimmen, ein Gefühl - Full Concert präsentiert in der Reihe "Ganz Gut Für ´ne Frau"
Wir präsentieren inzwischen in unserer Reihe "Ganz Gut Für ´ne Frau" auch Konzerte mit rein weiblich besetzten Bands! Diesmal mit drei studierten Jazzsängerinnen aus Nordwestdeutschland, die sich zufällig als von Thilo Wolf zusammengestelltes Gesangstrio bei der Musical-Produktion "Swing Street" im Stadttheater Fürth kennenlernten und daraufhin ein eigenes Bandprojekt starteten: "Morley"!
Manche Dinge lassen sich nicht erklären – sie fühlen sich einfach richtig an. Genauso ist es mit MORLEY. Wenn Lydia Schiller, Melissa Muther und Rosa Kremp ihre Stimmen erheben, entsteht ein harmonisches Zusammenspiel, das unter die Haut geht. Ihr mehrstimmiger Gesang schwebt mit einer fast schwerelosen Leichtigkeit durch den Raum, immer im perfekten Gleichgewicht – niemals überlagert eine die andere, stattdessen entsteht etwas Mystisches, das berührt und nachhallt.
Musikalisch bewegt sich MORLEY zwischen folkigem Singer- Songwriter-Pop und feinsinnigen Jazz-Anklängen , inspiriert von The Staves, Mountain Man, I’m with her oder Crosby, Stills & Nash. Ihre Songs sind eine Einladung zum Hinhören und Zuhören. Sie bestechen durch Klarheit, Feinfühligkeit und eine besondere Raffinesse, die Gedanken, Herzen und Seelen berührt, sanft und intim, mal kraftvoll und eindringlich. Die Arrangements sind komplexer als typischer Folkpop, doch immer zugänglich, immer berührend.
Doch MORLEY sind nicht nur eine Band – sie sind ein Erlebnis. Ihre Songs erzählen von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Finden eines metaphorischen Zuhauses und von der Kraft echter Verbundenheit. Auf der Bühne spiegelt sich diese tiefe Verbindung in jeder Geste wider: Ein Lächeln hier, ein Blick dort. Auf der Bühne spürt man sofort ihre enge Freundschaft, die sich nicht nur in ihren Harmonien, sondern auch in ihren humorvollen Anekdoten zeigt. Mit Charme undeinem Augenzwinkern nehmen sie ihr Publikum mit hinter die Kulissen ihrer Songs, erzählen von den Geschichten, die sie inspirieren, und beweisen, dass Tiefgang und Leichtigkeit wunderbar zusammenpassen. Jeder Auftritt ist ein gemeinsames Erlebnis – ein Dialog zwischen Band und Publikum, der jedes Konzert einzigartig macht.
Aktuelles Album: "Homeward"
Besetzung:
Lydia Schiller- Gesang,Ukulele, Gitarre
Melissa Muther - Gesang, Gitarre
Rosa Kremp - Gesang, Bass
PRESSESTIMMEN
„Offene, weite Harmonien, und davon nicht zu viele verschiedene, der dreistimmige Gesang so eng wie möglich gesetzt. Dass die drei Saiteninstrumente „nur“ Beiwerk sind, mag zwar etwas gemein klingen, entspricht aber der Wahrheit. Der Star auf der Bühne sind die drei Stimmen, und das soll auch so sein.“ -WAZ
„Die Musik von „Morley“ ist eine zum Hören, mehr noch zum Hinhören und ganz besonders eine zum Zuhören. Sie besticht durch Klarheit und Reinheit, Feinfühligkeit und Raffinesse und berührt vor allem die Gedanken, Herzen und Seelen der Menschen. „Rheinische Post
Wenn ihr der Kofferfabrik und den KünstlerInnen was Gutes tun wollt, könnt ihr im Vorverkauf gerne den "Kulturpreis 1" oder "Kulturpreis 2" wählen. Die Mehreinnahmen gehen an die KünstlerInnen und den Verein. Danke :- ))
Gefördert von der Initiative Musik und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Förderprogramms LIVE 500.
https://www.initiative-musik.de/
Sie möchten ihre grauen Zellen trainieren und dabei ins Gespäch kommen?
Ob alt oder jung - wir laden Sie herzlich zum Rummikub spielen ein. Immer donnerstags in gemütlicher Runde.
Die Freiheit des Wortes – heutzutage in Gefahr? Vortragsrunde mit Prof. Dr. Uli Rothfuss
"die freiheit des wortes, wie die freiheit überhaupt, ist unterdruck - weltweit, aber auch in unserem land. kann man noch sagen, was man denkt? wo sind die grenzen - vom gendering bis zur political correctness? der pen setzt sich für die freiheit des wortes als grundlage für die freiheit des menschen ein. wie differenziert das betrachtet werden muss, wollen wir in dem treffen besprechen."
prof. phdr. uli fritz rothfuss m.sc.