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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Mit der Kamera im Ersten Weltkrieg
Das Fotoalbum des Wilhelm Hecht
Wie sah der Erste Weltkrieg aus der Perspektive eines jungen Fürther Soldaten aus? Und welche persönliche Verbindung führt von seinem Fotoalbum zur Familiengeschichte Ludwig Erhards?
Mit der neuen Foyerausstellung "Mit der Kamera im Ersten Weltkrieg. Das Fotoalbum des Wilhelm Hecht" gibt das Ludwig Erhard Zentrum Einblicke in ein außergewöhnliches fotografisches Zeitdokument mit 279 Aufnahmen – darunter bislang unbekannte Fotografien von Max Erhard, dem im Krieg gefallenen älteren Bruder Ludwig Erhards.
Glücksrad, Verkostung & Quiz zur Fairen Woche im Welthaus Fürth
Fairer Handel ist nur schlechter Kaffee und teure Schokolade? Weit gefehlt! Anlässlich der bundesweit stattfindenden Aktionskampagne "Faire Woche" lädt das Welthaus Fürth zwischen September und November jeden Samstag zu verschiedenen Mitmachaktionen und Verkostungen ein. Start ist am 12. September um 10 Uhr mit Glücksrad & Verkostung. Die folgenden Wochen stehen diese Aktionen auf dem Programm:
19. September: Fast meets Fair: Fashion im Fairen Handel mit Quiz & vielen Infos
26. September: Mango meets Kinderrechte: Die Mangoprodukte von Preda schmecken nicht nur, sondern unterstützen auch den Schutz von Kindern auf den Philippinen
2. Oktober ! Achtung, Freitag, ab 15 Uhr! Internationaler Tag des Kaffees: Kaffee aus aller Welt mit Verkostung und Spiel
10. Oktober: Mango meets Kinderrechte: Die Mangoprodukte von Preda schmecken nicht nur, sondern unterstützen auch den Schutz von Kindern auf den Philippinen
17. Oktober: Was steht eigentlich auf dem Frühstückstisch? Verkostungen, Spiel "Wo kommt dein Essen her?" und mehr
24. Oktober: Shea, Buriti & Co.: Entdecke die Welt der Fairen Kosmetik mit Infos über ungewöhnliche Rohstoffe und Kosmetikberatung
31. Oktober: Aromen aus aller Welt: Entdeckt die Faire Welt der Gewürze mit Riechquiz und mehr
7. November: Wo kommt unser Essen her? Quizspiel und ungewöhnliches zum Naschen aus dem Welthaus
14. November: Shea, Buriti & Co.: Entdecke die Welt der Fairen Kosmetik mit Infos über ungewöhnliche Rohstoffe und Kosmetikberatung
21. November: Welthaus-Maskottchen Gustavo Abu Makurb stellt sich vor. Welthaus-Quiz & Welthaus-Lexikon, Verkostung der Lieblingsprodukte unseres Schuhschnabels
28. November: Die Welt des Kakaos: Schokoladenverkostung und Wissenswertes für Kakaoanbau
Die Aktionen finden jeweils samstags von 10 bis 13 Uhr statt und ohne Anmeldung. Schauen Sie einfach vorbei und entdecken Sie die Welt des Fairen Handels!
Von der Werkbank zur Weltmarke – BRUDER Spielwaren
100 Jahre Fürther Unternehmensgeschichte
Seit einem Jahrhundert schreibt BRUDER Spielzeuggeschichte – und ist dabei dem Standort Fürth treu geblieben. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums zeigt das Stadtmuseum Fürth in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG eine Schau zu dessen Geschichte und seiner Produkte. Originale Exponate, spannende Geschichten und zahlreiche Modelle geben Einblicke in die Entwicklung der Marke. Für große und kleine Museumsgäste gibt es viel zu entdecken – eine große Spielfläche lädt zum Ausprobieren und Mitspielen ein.
1926 wird der Elektriker Paul Bruder aus dem Fürther Stadtteil Burgfarrnbach arbeitslos. Mit einer Handstanze, die er von einem Onkel erhält, beginnt er, Metall-Stimmenplättchen für die Spielwarenindustrie zu fertigen. Schnell gewinnt er Kunden bei Herstellern in Fürth und Zirndorf, die seine Metallplättchen unter anderem in Spielzeugtrompeten einsetzen. In den 1950er Jahren tritt Sohn Heinz, ein Werkzeugmachermeister, ins Unternehmen ein. Er erkennt früh das Potenzial des neuen Werkstoffs Kunststoff, investiert in Spritzgussmaschinen und stellt die Produktion um. Neben verschiedenen Stimmenvarianten entwickelt Heinz Bruder erste eigene Spielzeuge. Diese finden großen Absatz bei Schaustellern und in der Süßwarenindustrie. 1975 präsentiert sich das Familienunternehmen BRUDER erstmals als eigenständige Marke auf der Nürnberger Spielwarenmesse – mit großem Erfolg. Kleinspielzeuge, Wasserpistolen, Mundharmonikas, Traktoren und Kräne begeistern zu dieser Zeit Kinder im In- und Ausland. 1987 steigt mit Diplom-Ingenieur Paul Heinz Bruder die dritte Generation in das Familienunternehmen ein. Das erfolgreiche Konzept modellmäßiger Spielfahrzeuge im Maßstab 1:16 entwickelt er weiter und ergänzt es durch Lizenzkooperationen. Das Unternehmen wächst stetig: 2000 eröffnet BRUDER ein Vertriebsbüro in den USA, 2014 folgt ein weiterer Produktionsstandort in Pilsen (Tschechien).
Heute sind BRUDER-Spielzeuge auf der ganzen Welt zu Hause. Rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren am Stammsitz in Burgfarrnbach Spielzeug, das Kinder seit Generationen begeistert.
Am Samstag, den 17. Oktober 2026, findet der 19. Stadtwaldlauf Fürth statt – Fürths nachhaltige Laufveranstaltung, die wieder mit einem verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit und einem gemeinsamen Ziel, das Laufen verantwortungsvoller und zukunftsorientierter für alle zu gestalten. Wir orientieren uns an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und wollen mit jedem Jahr, in dem die Veranstaltung stattfindet nachhaltiger werden.
Ob ambitionierter Trailrunner oder Laufanfänger: Für jede und jeden ist etwas dabei!
Kinder- und Jugendläufe
5 und 10-Kilometer-Strecken
Ein naturnaher Trailrun über circa 12 km mit rund 350 Höhenmetern durch das wunderschöne Gelände des Fürther Stadtwalds
Macht mit, bringt Eure Gruppe mit und lauft gemeinsam für Bewegung, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit!
Ausstellung im Museum Frauenkultur Regional - International
Frauen prägten Nachbarschaften als Hausbesitzerinnen, Mieterinnen, Unternehmerinnen, Händlerinnen, Arbeiterinnen, sozial engagierte Aktivistinnen und Künstlerinnen – oft ohne Spuren in der offiziellen Erinnerungskultur zu hinterlassen. Mit unserer Spurensuche nach Frauen der Hirschenstraße in Fürth, neuer Sitz des Museum Frauenkultur Regional – International, zeigen wir, wie Frauen unterschiedlicher Milieus und Herkunft die Entwicklungen von Stadtgeschichte – gespiegelt und gebündelt in einer Straße – unserer Straße – erlebt haben und bis heute gestalten.
Die Tour beginnt nahe den wichtigen Orten der Gründung von Fürth an der Rednitz, entlang der Altstadtstraßen bis zu geschichtsträchtigen Plätzen. Die Gebäude verraten viel aus ihrer Vergangenheit, wie die Häuserensembles in der Gustavstraße, am “Grünen Markt” oder natürlich das Rathaus. Wer mit einer schnellen Gruppe unterwegs ist, schafft es bei der Tour vielleicht sogar bis zum prunkvollen Stadttheater. So oder so – Fürth für Einsteiger ist eine Einführung in die Stadtgeschichte, nicht trocken und wissenschaftlich, sondern gewürzt mit netten Geschichten.
Bereit für ein gesundes und bewusstes Leben?
Bereits zum 11. Mal verwandelt sich die Stadthalle Fürth in den zentralen Treffpunkt für alle, die ihr Wohlbefinden im Einklang mit Körper, Geist und Seele gestalten möchten. Die renommierte Publikumsmesse für Gesundheit, Alternativmedizin und Spiritualität bietet Ihnen fundierte Impulse, praktische Inspirationen und konkrete Lösungsansätze für den Alltag.
Das erwartet Sie auf den Naturheiltagen:
Große Vielfalt: 76 Aussteller präsentieren bewährte Naturheilverfahren, sanfte Therapien, Präventions- und Wellnessangebote sowie spirituelle Impulse und Lebensberatung. Im direkten Austausch können Sie Fragen stellen, innovative Methoden kennenlernen und Produkte vor Ort ausprobieren.
Umfangreiches Wissen: Das begleitende, hochkarätige Kongressprogramm umfasst 54 ausgewählte Fachvorträge und Workshops. Experten teilen ihr Wissen zu aktuellen Gesundheitsthemen, ganzheitlicher Lebensführung und innerem Wachstum.
Egal ob Sie Vorsorge betreiben, neue Kraft tanken oder spirituelle Wege entdecken möchten – nutzen Sie die Gelegenheit, um wertvolle Impulse für Ihre eigene Gesundheit mit nach Hause zu nehmen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Informationen zum genauen Vortragsprogramm und den Ausstellern finden Sie auf unseren Webseite.
Natur mit Kultur: Das Geheimnis zum Siebener Platz
mittlere Radtour 45 km
Gemeinsam mit weiten wechselnden Naturaussichten begeben wir uns auf die Suche nach dem Siebener Platz. Es geht in den Westen von Fürth zunächst am Kanal entlang über Burgfarrnbach und weiter durch Wald und Flur und erreichen einen winzigen Weiler an einem Weiher. Der Siebener Platz ist nun nicht mehr weit. Dort ist eine längere Pause von 15-25 min., um auch hinter das Geheimnis der Feldgeschworenen zu kommen. Dann führt uns der Weg nach Keidenzell, von dort nach Stinzendorf hinauf in den Wald nach Cadolzburg, von wo es über den Zirndorfer Forst am Kletterwald vorbei zurück nach Fürth zum Ausgangspunkt geht.
Lassen wir uns doch auch im Herbst in Bewegung bleiben.
Wir starten um 13 Uhr mit einer Dauer von 3:00 bis 3:45, je nach Pausen. Rückkehr am Ausgangspunkt zwischen ca. 16:15 und 16:45 Uhr.
Treffpunkt Start und Ziel: Fürther Südstadtpark, Fronmüllerstraße Süd-Ost-Ecke bei den Tischtennisplatten, 90763 Fürth
- GPS Koordinaten: N 49.458424, E 10.999642
Möglicher ÖPNV: Ausstieg U-Bahn U1 Stadtgrenze, Aufzug vorhanden, durch die Unterführung Höfener Straße, dann ca. 5 min zum Startpunkt
Es werden zwischendurch Trinkpausen gemacht und die längere am Siebener Platz. Bitte ausreichend Getränke und Riegel oder kleines Gebäck nach Bedarf mitführen.
Die Wege sind mit 70% überwiegend Asphalt mit Radwegen und kleinen verkehrsarmen Straßen, sonst gut fahrbare unbefestigte Wald- und Flurwege sowie wenige kurze Trailwegstücke. Dabei werden insgesamt bei 45 km ca. 280 Höhenmeter gefahren. Der erwähnenswerte Anstieg auf festem Kiesweg im Cadolzburger Wald steigt 40 hm auf einer Wegstrecke von ca. 800 m.
Das Moment der Schwebe, wie es im Ausstellungstitel „Solange du bleibst“ mitschwingt, durchzieht das künstlerische Schaffen von Lukas Pürmayr (*1994 Reutte in Tirol, AT). Nicht die Suche oder der Wunsch nach einem bestimmten Motiv, sondern vielmehr Fragen nach dem „Scheinbaren“, dem Ungefähren und einer interpretatorischen Freiheit, die Pürmayr den Betrachtenden gewährt, sind Teil seines fotografischen Ansatzes. Am Anfang steht oft die Frage, wie sich die Wahrnehmung eines Ortes oder einer Szenerie durch die Inszenierung der Fotografie verändert. Lukas Pürmayr bewegt sich in seiner Kunst zwischen analoger und digitaler Fotografie, erweitert sein Spektrum um filmische und textliche Arbeiten sowie um kooperative Projekte. Neben der Auseinandersetzung mit dem „Scheinbaren“ sind es auch Fragen nach Identität und sozialen Gefügen, die er in seinen Arbeiten unaufgeregt verhandelt. Die von einem analytischen und ebenso poetischen Blick geprägten Werke laden gleichsam zu philosophischen Reflexionen ein.
In der Ausstellung sind Werke zu sehen, denen etwas Mystisches innewohnt, und die vielleicht sogar symbolisch gedeutet werden können: Nächtliche Szenen, schleierhafte Situationen changieren zwischen fotografischer Abstraktion und konkreter Erzählung. Meist sind die Fotografien menschenleer und erzählen doch von zivilisatorischer Anwesenheit und unterschiedlichen Identitäten.
Lukas Pürmayr studierte von 2014 bis 2017 Soziologie und Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz (AT) und danach Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. 2022 schloss er dort als Meisterschüler von Prof. Heike Baranowsky ab. Er arbeitet in Nürnberg und Wien.
Dauer der Ausstellung: 19.09.- 08.11.26
Die Fürther Künstler des Kulturring C und ihre Gäste laden alle herzlich ein, ihre Ateliers zu besuchen, mit den Künstlern in Kontakt zu treten, Arbeiten unterschiedlichster Stilrichtungen, Techniken und Themen kennenzulernen.
34 Ateliers sind an diesem Wochenende geöffnet und an die 100 Künstler präsentieren ihre Arbeiten. Blicken Sie hinter die Kulissen, entdecken Sie Fürths versteckte und malerische Orte, angefüllt mit Kreativität.
Flyer mit Atelierplan liegen aus bzw. stehen auf den Webseiten der Veranstalter zur Verfügung.
Openair – prämierte Bilder vom bundesweiten Wettbewerb "Desideria Preis für Fotografie"
Die Openair-Fotoausstellung zeigt Menschen mit Demenz und ihre Familien – nah, ehrlich und jenseits gängiger Klischees. Die Fotografien laden dazu ein, genauer hinzuschauen. Auf das Leben mit Demenz, auf das, was sich verändert und auf das, was bleibt. Sie zeigen Verletzlichkeit und Stärke, Abschied und Nähe, Alltag und Würde. Die Ausstellung „Demenz neu sehen“ bringt das Thema bewusst auf öffentliche Plätze. Hierhin, wo Menschen sich
begegnen, wo Fragen entstehen und Gespräche beginnen.
Seit rund 30 Jahren fotografiert der Fürther Künstler Günter Derleth mit der Lochkamera. Die meisten Kameras baut er selbst: Streichholzschachteln, präparierte Bücherstapel, begehbare Räume. Ungebrochen ist seine Faszination an der technischen Reduktion der Camera Obscura, die ohne Objektiv und Sucher auskommt, und weil der Zufall und die Zeit hineinspielen.
Das Foto für seine Display-Präsentation entstand in einer Espressodose, die Günter Derleth mit einem kleinen Loch versah und hinter den Zaun seines Gartens gen Süden befestigte. Acht Monate lang, von Frühjahr bis Herbst, fiel das Licht durch die kleine Öffnung ins Innere der Dose auf das darin montierte Fotopapier und zeichnete die davor liegende Umgebung ab – und mit ihr den Lauf der Sonne in leuchtenden, immer weiter über den Horizont ragenden Bögen. Die nur etwa 12 × 9 cm kleine Fotografie fängt auf magische Weise auch das Vergehen und die Unschärfe der Zeit ein.
Das Motiv einer Landschaft in die beiden unterteilten Fassadenfenster einzupassen, verkehrt unsere Wahrnehmung von Innen und Außen.
Günter Derleth (*1941 in Nürnberg) wandte sich nach seiner Arbeit als Werbefotograf der freien Fotografie und der Camera Obscura zu. In zahlreichen Ausstellungen und prämierten Fotobüchern stellt er Fotografien seiner Reisen, selbstgebaute Lochkameras und Fotogramme aus dem eigenen Garten aus. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: u.a. mit dem Sonderpreis für Kultur der Stadt Fürth (2018) und dem Otto-Grau-Kulturpreis des Bezirks Mittelfranken (2026).
In der Reihe DISPLAY dient die große Fensterfront zum Königsplatz als eigener, von außen einsehbarer Bereich für künstlerische Präsentationen.
Bis 31.10.2026