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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Natur trifft Geschichte - Der Fürther und Zirndorfer Stadtwald
Eine geführte Wanderung
Auf einer rund 5 km langen Wanderung erkunden wir mit Gernot Kröniger markante Orte im Fürther und Zirndorfer Stadtwald. Start ist am Parkplatz beim Schwarzwildgehege, wo wir spannende Einblicke in das Leben des Schwarzwildes erhalten. Anschließend geht es um die Bedeutung des Waldes und die Herausforderungen des Klimawandels. Zudem erfahren wir mehr über Spuren des Dreißigjährigen Krieges im Gebiet. Höhepunkt ist der Aussichtspunkt „Alte Veste“ mit Blick über das Umland, bevor es zurück zum Ausgangspunkt geht.
Der Referent ist Umweltbildungsbeauftragter, Naturpädagoge und Historiker.
175 Jahre Fürther Rathaus – spannende Geschichte und Geschichten
Ein Gebäude Erster Klasse
Fürth wurde 1808 zur Stadt und 1818 zur „Stadt Erster Klasse“ des Königreichs Bayern erhoben. Durch diese Entwicklung bekam es eine eigene Verwaltung unter Leitung von zwei Bürgermeistern, einem Magistratsrat und einem Gemeindekollegium.
Davor war Fürth ein lebhafter Marktflecken mit drei verschiedenen Herrschern: dem Bistum Bamberg, dem Markgraftum Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg – ohne zentrale Administration und entsprechendem Verwaltungsbau.
Also musste nach dem Übergang an Bayern und der Stadtwerdung endlich ein Rathaus gebaut werden. Es entstand auf Initiative des ersten Bürgermeisters Franz Joseph von Bäumen vor über 175 Jahren und wurde an Silvester 1850 seiner Bestimmung übergeben. Seitdem beherrscht es mit seinem imposanten, ungefähr 52 Meter hohen Turm, der an den Florentiner Palazzo Vecchio erinnert, die Stadtansichten Fürths. Der Bau drückt das Selbstbewusstsein der sich im 19. Jahrhundert schnell entwickelnden Industriestadt aus und beherbergt bis heute einen Teil der Stadtverwaltung.
Die Sonderausstellung zeigt die Geschichte dieses wichtigen Gebäudes von den Anfängen bis zur heutigen Zeit. Entwürfe von diversen bedeutenden Architekten wie beispielsweise Leo von Klenze sind ebenso zu sehen, wie die Pläne von Eduard Bürklein, jenem Architekten, der mit der Unterstützung seines Bruders Friedrich den Bau anhand dieser Vorlagen verwirklichte.
Zeitgenössische Abbildungen auf Stichen und Lithografien sowie alte und neue Fotografien und Postkarten zeigen das Bauwerk im Laufe der Zeit durch die verschiedenen Epochen bis heute. Sie alle veranschaulichen die historische Bedeutung des beeindruckenden Fürther Wahrzeichens.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Geschwister Führerschein – du bekommst ein neues Geschwisterchen ?
Durch ein neues Kind in der Familie verändert sich viel. Zur Vorbereitung auf ihre neue Rolle können Kinder zwischen drei bis sechs Jahren den "Geschwister- Führerschein" erwerben.
Sie lernen in zwei Stunden alles über den richtigen Umgang mit dem Baby, über das Stillen und Wickeln und Baden. Spielerisch können sie Vorbehalte gegenüber dem neuen Geschwisterchen abbauen, mit dies Mamas und Papas Zuneigung teilen werden . Kinder, deren kleine Geschwister bereits auf der Welt sind, können ebenfalls am Kurs teilnehmen. Die Kinder können eine eigene Puppe mitbringen.
Manfred Hönig ist ein realistischer Maler, der Stilelemente aus Foto- und Hyperrealismus verwendet. Seine Bilder schaffen erzählerische Momente, für die er Motive aus seinen zahlreichen Reisen verwendet und in denen er den Wandel zu einer postindustriellen Gesellschaft abbildet. In virtuoser Technik arbeitet er dabei mit Öl, Acryl und Aquarellfarben.
"Autos sind für mich ein zentrales Symbol für den Glauben an Technik und das Grenzenlose des Fortschritts. Vor allem die amerikanischen Autos der goldenen Jahrzehnte von 1950 bis 1970 symbolisieren das ‚Bigger is Better‘ perfekt. Davon abgesehen haben sie auch einen gewissen dekadenten Charme. In der Zerbrechlichkeit ihres Verfalls sind sie gleichwohl auch ‚schön‘. Wüsten sind Landschaften, die manche faszinieren, andere aber erschrecken, in ihrer Kombination mit Autos zeigen sie die Zerbrechlichkeit unserer Zivilisation. Fragiles und Schönes findet sich aber genauso in den Bildern zu Venedig, Industrieruinen und der Natur." (Manfred Hönig)
Der Stoffmarkt lockt zahlreiche Besucher auf die Fürther Freiheit.
Ein Paradies für alle Hobbyschneider ist der Stoffmarkt Holland, der 2026 drei Mal auf der Fürther Freiheit Station macht. Händlerinnen und Händler aus Deutschland und den Niederlanden präsentieren von 10 bis 16 Uhr an mehr als 100 Ständen ein umfangreiches Sortiment an Damen- und Kinderbekleidungsstoffen, Patchwork- und Quiltstoffen, Gardinen, Heimtextilien, Schnittmuster und allerlei Nähzubehör.
Zum 25-jährigen Bestehen des Jüdischen Museums Franken in Fürth zieht das JMF seit letztem Jahr eine kritische Bilanz. Die Ausstellungsreihe „Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“ erinnert mit dem letzten Teil „Von Raub, Resitution und Mythen der Toleranz“ an kontroverse Themen und Ausstellungen, die das Haus und sein Umfeld nachhaltig geprägt haben.
Mit Shitstorm blickt das Jüdische Museum Franken nicht nur auf seine eigene Geschichte zurück, sondern stellt sich auch der Frage, wie Museen mit gesellschaftlichen Konflikten, Erinnerungskultur und historischen Deutungen umgehen können: Was haben die Debatten bewirkt und wo steht das Museum heute?
In bewährter Tradition starten wir die Rennrad Tourensaison mit einer gemütlichen Tour nach Westen. Mal wieder das Zenntal und seine Umgebung erkunden, natürlich wird die Café-Pause an einem schönen Platz nicht fehlen.
Tourenleitung: Heinz Gieselmann und Alex Heidl
Stadtführung "Reine Wahrheit oder faustdicke Lüge?"
Ob Wahrheit oder faustdicke Lüge, das müssen Sie bei dieser Tour durch die Kleeblattstadt herausfinden. Ihr:e Gästeführer:in erzählt nicht nur interessante Geschichten zur Historie und den Menschen, sondern flunkert und lügt, was das Zeug hält – aber nicht immer. Sie entscheiden mit einem Kärtchen, ob die Wahrheit oder eine Lüge erzählt wurde. Keine Angst: der/die Stadtführer:in klärt natürlich auf und erzählt dann die realen Fakten an Ort und Stelle. Eine launige Einführung in die Stadtgeschichte.
Eine visuelle Untersuchung des Menschseins im kultur.lokal.fürth
Das Fotoprojekt „Transgression durch Hoffnung“ des Nürnberger Künstlers Alfred Stoll ist eine tiefgreifende, persönliche Auseinandersetzung mit Identität, Erinnerung und dem Spannungsfeld zwischen Sichtbarem und Verborgenem. Eine visuelle Untersuchung des Menschseins, mit Darstellungen von Verletzlichkeit und Authentizität. Vom 10. bis 19. April präsentiert Stoll die Fotoserie nun im kultur.lokal.fürth. Erweitert durch beeindruckende Medieninstallationen und Videoprojektionen wird der Ausstellungsraum zum physischen Resonanzkörper, in dem Besucher*innen eingeladen sind, eigene Erinnerungen und Gefühle in den Bildern wiederzufinden.
Die Schwarz-Weiß-Fotografie-Serie „Transgression durch Hoffnung“ und die begleitenden Videoarbeiten, entstanden im Frühjahr 2025 und markieren Alfred Stolls Debüt im Medium der digitalen Fotografie. Die Serie nutzt alltägliche, unscheinbare Objekte, Fragmente, Silhouetten und intime Porträts als Wegweiser auf der Suche nach der inneren Wahrheit. Im Spannungsfeld von Nähe und Distanz, Naivität und Bewusstsein, Verletzlichkeit und Authentizität versucht Stoll mit seiner Arbeit, Emotionen und Erfahrungen in eine visuelle Sprache zu übersetzen.
Zur Eröffnung der Ausstellung lädt Alfred Stoll am Freitag, den 10. April, um 19 Uhr in das kultur.lokal.fürth am Bahnhofplatz 2 ein. Und auch während der folgenden Öffnungszeiten ist Stoll stets vor Ort anzutreffen und freut sich, mit Besucher*innen in den Dialog zu treten.
Alfred Stoll (* 1993 in Temirtau, Kasachstan) ist seit 2020 freischaffender Künstler mit Sitz in Nürnberg. Er arbeitet mit neuen Medien und erforscht den Einfluss des Metamodernismus auf die zeitgenössische Kunst. Mithilfe digitaler Techniken wie Augmented und Virtual Reality, generativer Kunst, digitaler Malerei und Zeichnung sowie 3D-Modellierung kreiert Alfred Stoll digitale Kunstwerke sowie Medieninstallationen, die mit Sinnlichkeit, Zärtlichkeit und Groteske spielen.
Bereits im Jahr 2024 war Alfred Stoll mit der eindrucksvollen Ausstellung „Mythos, Spiel, Ästhetik des Bewusstseins“ Gast im kultur.lokal.fürth. Nun kehrt er vom 10. bis 19. April mit einer neuen Serie von Arbeiten zurück.
Trude Friedrich und Peter Sauerer sind Bildhauer und Bildschnitzer. Gegenstand des bildhauerischen Werks von Trude Friedrich sind miniaturhafte, feinsinnige Darstellungen alltäglicher Motive wie Zäune und Häuser und vor allem Details aus der Pflanzenwelt wie Gräser oder Blätter. Oftmals verwendet sie gesammelte Fundstücke wie Äste oder Laub, aus denen sie filigrane Naturdetails schält oder denen sie naturferne Elemente menschlicher Kultur hinzufügt, etwa geometrische Formen oder Begriffe. Peter Sauerer schnitzt winzige Skulpturen aus Holz, in denen er mit satirischem Hintersinn Szenen und Themen der Weltgeschichte darstellt. Die farbig gefassten Objekte erstaunen durch die radikal winzigen wie auch handwerklich raffinierten Details. Seine an Krippendarstellungen angelehnten Dioramen zeigen postapokalyptische Szenarien, in denen sich Figuren der Welt-, Kunst- oder Filmgeschichte einfinden.
Trude Friedrich (*1955 in Argentinien) und Peter Sauerer (*1958 in München) kennen sich bereits seit Jahrzehnten. Beide studierten an der Akademie der Bildenden Künste in München. In der gemeinschaftlichen Ausstellung GENAU GENUG geben sie mit zahlreichen Werkgruppen einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen.
Dauer der Ausstellung: 18.April bis 14. Juni
Die Tour beginnt nahe den wichtigen Orten der Gründung von Fürth an der Rednitz, entlang der Altstadtstraßen bis zu geschichtsträchtigen Plätzen. Die Gebäude verraten viel aus ihrer Vergangenheit, wie die Häuserensembles in der Gustavstraße, am “Grünen Markt” oder natürlich das Rathaus. Wer mit einer schnellen Gruppe unterwegs ist, schafft es bei der Tour vielleicht sogar bis zum prunkvollen Stadttheater. So oder so – Fürth für Einsteiger ist eine Einführung in die Stadtgeschichte, nicht trocken und wissenschaftlich, sondern gewürzt mit netten Geschichten.