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Aktuelle Veranstaltungen in Fürth
Running City Tours - Laufen & Sightseeing verbinden
Die sportliche Stadtführung
Neben Nürnberg manchmal unterschätzt, doch nicht minder schön: Die Denkmalstadt Fürth. Überzeuge dich selbst von der Denkmaldichte und der wunderbaren Natur. Erkunde mit einem Lauftour-Guide bei einer sportlichen Stadtführung die lokalen Gegebenheiten, erfahre Wissenswertes und erhalte den ein oder anderen Geheimtipp für deinen Aufenthalt.
Wähle bei der Buchung zwischen einer Gruppentour oder einer privaten Tour.
Dauer: 60 – 120 Minuten (je nach Tempo, Routenlänge, Pausengestaltung)
Hinweis: Privattouren sind wie unsere Gruppentouren begrenzt auf 5 Plätze. Möchtest du in einer größeren Gruppe oder zu anderen Zeiten als die angegbenen laufen, so teile uns dein Anliegen über das Kontaktformular mit.
Wie bleiben wir im Gespräch – auch dann, wenn Meinungen auseinandergehen?
Wie schaffen wir Räume, in denen Menschen sich sicher fühlen, gehört werden und Neues entstehen kann?
Im Rahmen des Projekts „Dialog-Karawane“ laden wir herzlich zum Dialog-Workshop ein. Dieses Angebot richtet sich an Aktive, die Dialoge in ihrem beruflichen oder ehrenamtlichen Umfeld anstoßen, begleiten oder vertiefen möchten.
Dialog beginnt mit Zuhören. Ein Zuhören, aus dem Empathie, Respekt und echte Verbindung entstehen können – gerade dort, wo Unterschiedlichkeit spürbar wird. Gleichzeitig lernen wir, den „Lärm im eigenen Inneren“ wahrzunehmen, der uns oft am wirklichen Zuhören hindert.
Im Workshop beschäftigen wir uns u. a. mit folgenden Fragen:
- Wie entwickle ich eine dialogische Haltung?
- Wie entsteht eine angstfreie Atmosphäre, in der alle sagen dürfen, was sie bewegt?
- Wie bleiben wir auch über die eigene „Blase“ hinaus im Kontakt?
Der Workshop unterstützt dabei, geschützte Dialogräume zu gestalten – im Quartier, im Verein, in der Gemeinde, im Team oder in der Bildungsarbeit. Und das Wichtigste: Wir sprechen nicht nur über Dialog – wir erleben ihn gemeinsam an diesem Wochenende.
Begleitung durch:
Jana Marek ,Dipl.-Sozialpädagogin, Dialog-Begleiterin, Ausbilderin von Dialogbegleiter, Autorin, traumasensible Tanz- und Körperarbeit
Johannes Schopp, Dipl.-Sozialarbeiter, Erwachsenenbildner, Dialogprozess-Begleiter, Autor, Musiker
175 Jahre Fürther Rathaus – spannende Geschichte und Geschichten
Ein Gebäude Erster Klasse
Fürth wurde 1808 zur Stadt und 1818 zur „Stadt Erster Klasse“ des Königreichs Bayern erhoben. Durch diese Entwicklung bekam es eine eigene Verwaltung unter Leitung von zwei Bürgermeistern, einem Magistratsrat und einem Gemeindekollegium.
Davor war Fürth ein lebhafter Marktflecken mit drei verschiedenen Herrschern: dem Bistum Bamberg, dem Markgraftum Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg – ohne zentrale Administration und entsprechendem Verwaltungsbau.
Also musste nach dem Übergang an Bayern und der Stadtwerdung endlich ein Rathaus gebaut werden. Es entstand auf Initiative des ersten Bürgermeisters Franz Joseph von Bäumen vor über 175 Jahren und wurde an Silvester 1850 seiner Bestimmung übergeben. Seitdem beherrscht es mit seinem imposanten, ungefähr 52 Meter hohen Turm, der an den Florentiner Palazzo Vecchio erinnert, die Stadtansichten Fürths. Der Bau drückt das Selbstbewusstsein der sich im 19. Jahrhundert schnell entwickelnden Industriestadt aus und beherbergt bis heute einen Teil der Stadtverwaltung.
Die Sonderausstellung zeigt die Geschichte dieses wichtigen Gebäudes von den Anfängen bis zur heutigen Zeit. Entwürfe von diversen bedeutenden Architekten wie beispielsweise Leo von Klenze sind ebenso zu sehen, wie die Pläne von Eduard Bürklein, jenem Architekten, der mit der Unterstützung seines Bruders Friedrich den Bau anhand dieser Vorlagen verwirklichte.
Zeitgenössische Abbildungen auf Stichen und Lithografien sowie alte und neue Fotografien und Postkarten zeigen das Bauwerk im Laufe der Zeit durch die verschiedenen Epochen bis heute. Sie alle veranschaulichen die historische Bedeutung des beeindruckenden Fürther Wahrzeichens.
Die Weimarer Republik – Deutschlands erste Demokratie
Foyerausstellung
Die Weimarer Republik war Deutschlands erste Demokratie – geprägt von Hoffnung, tiefgreifenden Krisen und einer einzigartigen kulturellen Blüte. Die Ausstellung im Foyer des LEZ zeigt die bewegte Geschichte dieser Zeit. Multimediale Filme und 16 Ausstellungstafeln vermitteln anschaulich politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen der Jahre 1919 bis 1933. Ihre Errungenschaften prägen unser Land bis in die Gegenwart. Es lohnt, sich an die Weimarer Republik zu erinnern. Einige der damaligen Probleme sind erstaunlich aktuell und wir können wertvolle Lehren aus der Vergangenheit ziehen.
Die Wanderausstellung des Vereins Weimarer Republik e.V. ist bis zum 12. April 2026 zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken
Dauerausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.
Blick in die Mikwe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Unter den Schuhen knirscht es hörbar, es wird dunkler und deutlich kühler, es riecht feucht und erdig. Der Weg zum historischen Ritualbad im Keller des Fürther Museums ist abenteuerlich. Der jüdische Kaufmann und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Hirsch Fromm hatte das Ritualbad und das Vorderhaus 1702 errichtet.
Einzigartige Spuren lassen sich im Haus entdecken – so zum Beispiel auch die originale Kassettendecke und das flexible Dach der historischen Laubhütte im hinteren Anbau. Hier feierten einst jüdische Familien das Laubhüttenfest.
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Spannende und überraschende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens präsentiert die Dauerausstellung: wie jüdische Gemeinden schon im Mittelalter virtuelle Gedächtnisräume schufen, warum Fürth das wichtigste religöse jüdische Zentrum Süddeutschlands wurde und warum ein ausgestelltes Porzellanservice vier Mal über den Atlantik reisen musste.
Auch Geheimnisse lüften sich – wie klingt ein Schofar, warum können Heuschrecken koscher sein und weshalb steht ein Tyrannosaurus Rex im Museum?
Zum 25-jährigen Bestehen des Jüdischen Museums Franken in Fürth zieht das JMF seit letztem Jahr eine kritische Bilanz. Die Ausstellungsreihe „Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“ erinnert mit dem letzten Teil „Von Raub, Resitution und Mythen der Toleranz“ an kontroverse Themen und Ausstellungen, die das Haus und sein Umfeld nachhaltig geprägt haben.
Mit Shitstorm blickt das Jüdische Museum Franken nicht nur auf seine eigene Geschichte zurück, sondern stellt sich auch der Frage, wie Museen mit gesellschaftlichen Konflikten, Erinnerungskultur und historischen Deutungen umgehen können: Was haben die Debatten bewirkt und wo steht das Museum heute?
Der Frühlingsmarkt sorgt mit zahlreichen Aktionen, Fahrgeschäften sowie Gastro- und Ausschankbetrieben für vergnügliches Treiben. Zum Abschluss lockt am Sonntag, 22. März, ein Oldtimertreffen.
Die Tour beginnt nahe den wichtigen Orten der Gründung von Fürth an der Rednitz, entlang der Altstadtstraßen bis zu geschichtsträchtigen Plätzen. Die Gebäude verraten viel aus ihrer Vergangenheit, wie die Häuserensembles in der Gustavstraße, am “Grünen Markt” oder natürlich das Rathaus. Wer mit einer schnellen Gruppe unterwegs ist, schafft es bei der Tour vielleicht sogar bis zum prunkvollen Stadttheater. So oder so – Fürth für Einsteiger ist eine Einführung in die Stadtgeschichte, nicht trocken und wissenschaftlich, sondern gewürzt mit netten Geschichten.
Entdecken Sie bei dieser Führung einen wahrlich geschichtsträchtigen Ort: Wo früher die Hektik und das geschäftige Treiben des alten Schlachthofs herrschten, hat sich heute ein lebendiger Kulturort etabliert. In den kleinen und großen Saal, der mit seinen acht imposanten Säulen zu den markantesten Spielstätten der Region zählt, sowie in das Kino Uferpalast locken zahlreiche unterschiedlichste Veranstaltungen. Der Rundgang nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Historie des Geländes, informiert über das aktuelle Veranstaltungskonzept und erlaubt Blicke in exklusive Bereiche des Kulturforums, die sonst nur Mitarbeitern und Künstlern zugänglich sind.
mit Henriette Grahnert, Jan Kummer, Nina Kummer, Tabitha Rub, Sebastian Tröger, Steve Viezens
Die Gruppenausstellung ist eine künstlerische Begegnung der besonderen Art: Aus Sachsen kommen Henriette Grahnert, Jan Kummer, Nina Kummer sowie Tabitha Rub, und aus Franken kommen Sebastian Tröger und Steve Viezens. Zwischen Malerei, Druckgrafik, Installation und Objektkunst eröffnen sich Spannungsfelder und Allianzen; Ironie trifft auf Nostalgie, Heimat auf Humor. Und auch die KI hat ihre Finger im Spiel. Im Zusammenspiel der Werke zeigen sich kritische, humorvolle und manchmal melancholische Reflexionen über den Zustand der Gesellschaft, der Kunst und unseres Planeten. Der Titel „Die Wahrheit trägt bequeme Pantoffeln“ kreist wie ein Satellit über der Ausstellung. Dieser Aphorismus mit nicht mehr zu bestimmendem Ursprung verweist darauf, wie einfach und unscheinbar im Grunde die Wahrheit ist im Gegensatz zu aufwändigen, abwegigen Geschichten oder Theorien, die Menschen manchmal erfinden.
Dauer der Ausstellung: 31.01. bis 29.03.26
"Graveln" ist das neue Rennradfahren auf Schotter- und Kieswegen - mit Gleichgesinnten macht es gleich viel mehr Freude!
Auf dieser Gravel-Tour fahren wir entlang der Regnitz zum Zennwald und legen einen Zwischenstopp bei der Madonna mit Kinde ein. Anschließend geht es durch den Stadtwald zurück zum Startpunkt.
Die Wege sind ein Mix aus Waldboden, Schotter oder Asphalt, aber auch der ein oder andere Singletrail kommt vor.
Mountainbike und Crossbike Fahrerinnen und Fahrer sind natürlich genauso willkommen. Wer mit dem Tourenbike mitfährt, sollte auch mit Tempofahrten auf grobem Schotter klarkommen.
Die Tour startet Dambacher Straße Ecke Herrnstraße in Fürth (GPS Koordinaten: N 49.4635 E 10.9841). Von hier geht es über meistens asphaltierte Wege zum Zennwald. Dort haben wir es dann hauptsächlich mit Waldwegen zu tun, aber auch mal mit einem Singletrail. Im Stadtwald erwarten uns dann Schotterwege.
Die Rückkehr ist gegen 16:00 Uhr geplant. Unterwegs ist eine kurze Pause vorgesehen, ggf. gibt es eine Möglichkeit zur gemeinsamen Einkehr am Ende der Tour.
Frühlingsritual mit Klangschalen: Klänge, Vibrationen und ihre Wirkung sowie Hintergründe erfahren.
Von der Dunkelzeit ins Licht, begrüßen wir den Frühling mit einem Ritual, unterstützt vom wunderbaren Klang der Klangschalen. Wir lernen verschiedene Klangschalen kennen, üben das Anschlagen,erspüren den Klang, die Vibration und die Wirkung auf unseren Körper. Gemeinsam erarbeiten wir ein Frühlingsritual und wenden uns der Zeit des Lichts und der Hoffnung zu.